27.10.2023

✔  Möglichkeiten: Anlagemöglichkeiten wie Festgeld, Aktien, ETFs, Fonds oder Immobilien können sich für das Anlegen von 50.000 € eignen.

✔  Teilbeträge: Anleger können frei entscheiden, ob sie 50.000 € in eine einzige Geldanlage investieren oder den Betrag auf mehrere Teilbeträge und Anlageformen aufteilen.

✔  Anlagestrategie: Um 50.000 € sinnvoll anzulegen, ist eine individuelle Anlagestrategie wichtig. Diese berücksichtigt die aktuelle finanzielle Situation, die Risikobereitschaft und die persönlichen Ziele der Anleger.

Welche Geldanlagen sind bei 50.000 € sinnvoll?

Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten, Geld sinnvoll anzulegen. Vor allem für höhere Beträge gibt es mehrere Optionen, die sich für den langfristigen Aufbau von Vermögen lohnen können. Diese Geldanlagen sind mögliche Anlageklassen, um 50.000 € anzulegen:

  • Festgeld
  • Tagesgeld
  • ETFs
  • Fonds
  • Aktien
  • Anleihen
  • Immobilien
  • Edelmetalle

Jede Anlageform hat ihre Vor- und Nachteile. Die Frage, wie man 50.000 € am besten anlegen kann, ist nicht pauschal zu beantworten. Denn die Risikobereitschaft, die persönlichen Ziele und die finanzielle Ausgangssituation ist je nach Anleger unterschiedlich. Daher können sich für manche Anleger bestimmte Anlageklassen eher eignen als für andere Anleger.

50.000 € bei der Bank anlegen

Für Anleger, die 50.000 € ohne hohes Risiko anlegen möchten, können sich Sparprodukte bei der Bank lohnen. Als Optionen mit attraktiven Zinsen stehen unter anderem Tagesgeld oder Festgeld zur Auswahl. Ein Girokonto oder Sparbuch hingegen bietet kaum Zinsen. Mit Tagesgeld und Festgeld können Sparer beim Anlegen von 50.000 € deutlich höhere Zinsen erzielen. Zudem gelten beide Anlageformen als risikoarm, wodurch sie als Sicherheitsbaustein im Portfolio in Frage kommen.

50.000 € als Tagesgeld anlegen

Tagesgeld ist eine flexible Geldanlage, bei der Anleger jederzeit auf ihr gesamtes Geld zugreifen können. Die Zinssätze sind variabel und passen sich regelmäßig an das aktuelle Zinsniveau an. Davon können Sparer derzeit profitieren, denn die Sparzinsen steigen durch die Zinswende bereits seit einem Jahr kontinuierlich an. Bei ZINSPILOT können Sparer Tagesgeld mit bis zu 3,50 % p. a. Zinsen anlegen.

Ein großer Vorteil für sicherheitsorientierte Anleger ist die EU-weite Einlagensicherung, die Beträge von bis zu 100.000 € je Kunde und Bank absichert. Tagesgeld bietet demnach die Möglichkeit, 50.000 € risikoarm anzulegen. So kann es sich lohnen, ein Tagesgeldkonto beispielsweise zum Verwahren des sogenannten Notgroschens zu nutzen. Zudem kann es auch sinnvoll sein, die gesamten 50.000 € zunächst als Tagesgeld anzulegen, bis eine ganzheitliche Anlagestrategie entwickelt wurde und der Betrag auf verschiedene Geldanlagen aufgeteilt wird. Denn in dieser Zeit kann das Geld attraktive Zinsen erzielen.

 

Tagesgeldkonto eröffnen

50.000 € als Festgeld anlegen

Festgeld bietet eine weitere Möglichkeit, 50.000 € mit attraktiven Zinsen bei einer Bank anzulegen. Bei dieser Form der Geldanlage wird ein Betrag für eine bestimmte Laufzeit fest verzinst angelegt. Das macht Festgeld zu einer planbaren Anlageform. Sparer können ganz einfach berechnen, wie viele Zinsen ihr Geld über die Laufzeit hinweg erwirtschaften wird. Denn der Zinssatz bleibt unabhängig von der Marktsituation über die gesamte Laufzeit hinweg gleich. Zudem wissen Sparer durch die zeitliche Begrenzung der Geldanlage genau, wann ihnen das Geld wieder zur Verfügung steht. Dabei kann eine kurze Laufzeit von 3 Monaten bis hin zu einer langen Laufzeit von 5 oder sogar 10 Jahren gewählt werden.

Auch für sicherheitsorientierte Sparer kann sich Festgeld zum Anlegen von 50.000 € lohnen. Denn Beträge auf einem Festgeldkonto sind bis zu 100.000 € ebenfalls durch die EU-weite Einlagensicherung abgesichert. Welche Laufzeit für das Festgeldkonto die richtige ist, hängt von den Sparzielen und dem Anlagehorizont der Sparer ab. Sparer könnten beispielsweise die vollen 50.000 € in Festgeld für 3 Monate anlegen, wenn sie sich noch nicht sicher sind, was man mit den 50.000 € machen kann. In dieser Zeit erwirtschaftet das Geld bereits attraktive Zinsen, während Anleger sich eine Anlagestrategie zurechtlegen können.

Längere Laufzeiten können sich insbesondere für das Anlegen von Teilbeträgen mit der Treppenstrategie lohnen. Bei dieser Strategie werden die 50.000 € in gleich große Teilbeträge aufgeteilt und mit verschiedenen Laufzeiten auf einem Festgeldkonto angelegt. Beispielsweise könnten jeweils 10.000 € für 1 Jahr, 2 Jahre, 3 Jahre, 4 Jahre und 5 Jahre als Festgeld angelegt werden. Jedes Jahr läuft dann ein Festgeldkonto aus und der Betrag kann inklusive Zinsen reinvestiert werden. So können Sparer 50.000 € ohne hohes Risiko anlegen und immer von den aktuell besten Angeboten und Zinsen profitieren. Bei ZINSPILOT können Sparer Festgeld mit bis zu 3,75 % p. a. Zinsen anlegen.

Festgeld kann mit verschiedenen Laufzeiten angelegt werden:

50.000 € am Kapitalmarkt anlegen

Neben Sparprodukten bei Banken haben Anleger die Möglichkeit, 50.000 € am Kapitalmarkt zu investieren und von attraktiven Renditechancen zu profitieren. Dort werden Wertpapiere wie Aktien und Anleihen gehandelt. Anleger können ihr Geld in einzelne Wertpapiere investieren oder in Fonds beziehungsweise ETFs, die mehrere Wertpapiere in einer Geldanlage bündeln. Um das Risiko beim Vermögensaufbau zu reduzieren, kann es sinnvoll sein, das Geld auf verschiedene Anlagen aufzuteilen. Investieren Anleger ihr Geld in Aktien von verschiedenen Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen und Regionen, können Kursschwankungen besser ausgeglichen werden und betreffen lediglich einen Teil des gesamten Investments.

50.000 € in ETFs beziehungsweise Fonds anlegen

Aktive Fonds und passive Fonds wie ETFs bündeln verschiedene Wertpapiere und Vermögenswerte in einer Geldanlage. So enthält beispielsweise ein Aktienfonds oder ein Aktien-ETF meist ausschließlich verschiedene Aktien. Ein Mischfonds besteht in der Regel aus Aktien und Anleihen und ein Immobilienfonds enthält hauptsächlich Immobilien als Vermögenswerte. Dadurch entsteht innerhalb der Geldanlage eine automatische Streuung des Risikos auf mehrere Wertpapiere und andere Vermögenswerte. Eine noch stärkere Diversifikation können Anleger erreichen, wenn sie 50.000 € in mehrere Fonds oder ETFs anlegen.

ETFs sind eine spezielle Art von Investmentfonds. Sie werden an der Börse gehandelt, was auch durch ihren Namen Exchange Traded Fund (ETF, dt.: börsengehandelte Fonds) deutlich wird. Anteile an außerbörslich gehandelten Fonds können Anleger über die Fondsgesellschaft kaufen, die den Fonds auflegt. Fonds beziehungsweise ETFs mit einer passiven Anlagestrategie bilden die Wertentwicklung eines bereits bestehenden Index ab, wie beispielsweise des MSCI Worlds. Das bedeutet, die Rendite des ETFs beziehungsweise Fonds bewegt sich – mit möglichen Abweichungen – im Bereich der Rendite des Referenzindex. Bei einer aktiven Anlagestrategie hingegen versucht ein Fondsmanagement, höhere Renditen zu erzielen. Dazu werden gezielt Käufe und Verkäufe von Wertpapieren getätigt. Durch das aktive Fondsmanagement entstehen in der Regel deutlich höhere Kosten als bei einer passiven Anlagestrategie, es besteht allerdings auch die Chance auf höhere Renditen.

Mit unserem Partner WeltSparen können Anleger 50.000 € in global diversifizierte ETFs anlegen. Sie können zwischen vier vorgefertigten ETF-Portfolios mit jeweils unterschiedlichen Risikoprofilen wählen oder sich ihr Portfolio aus einer Vielzahl an ETFs selbst zusammenstellen.

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Risikohinweis: Jede Anlage am Kapitalmarkt ist mit Chancen und Risiken behaftet. Der Kurs der Anlagen kann steigen oder fallen. Im äußersten Fall kann es zu einem vollständigen Verlust des angelegten Betrages kommen. Alle ausführlichen Informationen können Sie unter Risikohinweise nachlesen.

50.000 € in Aktien und Anleihen anlegen

Wenn Anleger gezielt in ein Unternehmen investieren möchten, können sie einzelne Aktien kaufen. Aktien sind Anteile an einem Unternehmen, die an der Börse gehandelt werden. Durch den Kauf einer Aktie werden Anleger Miteigentümer des Unternehmens und können von dessen wirtschaftlichem Erfolg in Form von Kursgewinnen und Dividenden profitieren. Allerdings bergen Aktien ein hohes Risiko, da ihr Wert ausschließlich vom Erfolg oder Misserfolg des Unternehmens abhängt.

Anleger können auch in Form von Anleihen in Unternehmen investieren. Anleihen sind Schuldverschreibungen, bei denen Anleger einem Kreditnehmer Geld für eine festgelegte Laufzeit zu einem bestimmten Zinssatz leihen. Kreditnehmer sind in diesem Fall häufig Unternehmen oder Staaten. Anleger bekommen für ihre Anleihen regelmäßig Zinsen und erhalten am Ende der Laufzeit ihr geliehenes Geld in voller Höhe zurück. In der Regel bergen Anleihen ein geringeres Risiko als Aktien, wodurch Aktien und Anleihen gerne gemeinsam in ein Portfolio aufgenommen werden. Die risikoarmen Anleihen sollen die Schwankungen der risikoreicheren Aktien ausgleichen.

50.000 € in Immobilien investieren

Immobilien bieten gleich mehrere Möglichkeiten, wie man 50.000 € anlegen kann. Zum einen kann das Vermögen in eine einzelne Immobilie investiert werden – entweder um selbst darin zu wohnen oder um durch Mieteinnahmen ein zusätzliches Einkommen zu erzielen. Zum anderen besteht die Option, 50.000 € in Immobilien zu investieren, ohne diese zu kaufen. Anleger können über Immobilienfonds indirekt in den Immobilienmarkt investieren. Immobilienfonds sind Investmentfonds, die in verschiedene Immobilien wie Wohngebäude, Bürokomplexe oder Einkaufszentren investieren. Anleger können von Mieteinnahmen sowie möglichen Wertsteigerungen der Immobilien profitieren und so Vermögen aufbauen.

Um gezielt in Immobilienprojekte zu investieren, kann sich Crowdinvesting eignen. Anleger investieren dann in ein bestimmtes Projekt, beispielsweise den Bau eines Wohngebäudes, um dieses zu finanzieren. Dafür erhalten sie eine zuvor festgelegte Rendite in Form von Zinsen, die meist aus Mieteinnahmen oder dem Verkauf der Immobilie generiert werden. Das Risiko von Crowdinvesting ist jedoch sehr hoch, da ein einzelnes Projekt auch scheitern kann oder nicht die erhoffte Rendite abwirft. Zudem ist das Geld an eine feste Laufzeit gebunden. Bei einer Investition in Immobilienfonds können Anleger ihre Anteile jederzeit wieder verkaufen und streuen das Risiko auf viele verschiedene Immobilien und Projekte.

Worauf sollte man beim Anlegen von 50.000 € achten?

Wie legt man 50.000 € am besten an und worauf ist zu achten? Darauf lässt sich nicht pauschal antworten. Es gibt jedoch mehrere Schritte, an denen sich Anleger orientieren können:

Schritt 1: Finanzielle Rücklagen bilden und Schulden zurückzahlen

Zunächst kann es für Anleger sinnvoll sein, eine finanzielle Rücklage zu bilden und mögliche Schulden zu tilgen, bevor sie die 50.000 € anlegen. Denn Zinsen für Kreditschulden sind in der Regel deutlich höher als Zinsen für Geldanlagen, wodurch Sparer vom Rückzahlen der Schulden eher profitieren. Auch das Zurücklegen eines Notgroschens – wenn noch nicht vorhanden – kann wichtig sein, um unvorhergesehene Kosten decken zu können.

Schritt 2: Anlagedreieck berücksichtigen und Strategie festlegen

Um die richtige Anlagestrategie zu finden, ist es für Anleger wichtig, sich zunächst mit den drei Aspekten der Geldanlage auseinanderzusetzen: Sicherheit, Rendite und Liquidität. Sie stehen immer in einem bestimmten Verhältnis zueinander. Hat eine Geldanlage beispielsweise ein hohes Maß an Sicherheit, ist die Rendite meist eher gering. Dafür erzielen feste Geldanlagen höhere Renditen als liquide Anlagen. Jede Geldanlage ist daher individuell nach diesen drei Punkten zu bewerten.

Für Anleger ist es daher wichtig, für sich selbst festzulegen, wie hoch die persönliche Risikobereitschaft ist, welche Sparziele sie verfolgen und wie wichtig Flexibilität und Liquidität bei der Geldanlage sind. Je nachdem können sich manche Anlagen für die 50.000 € eher eignen als andere. Anhand dessen können Anleger eine individuelle Anlagestrategie entwickeln, welche die verschiedenen Anlageklassen und persönliche Präferenzen berücksichtigt.

Schritt 3: Streuung des Risikos

Beim Anlegen von 50.000 € kann es sinnvoll sein, verschiedene Anlageklassen zu wählen, um das Risiko zu streuen. Daher kann es sich für Anleger lohnen, den Betrag in mehrere Teilbeträge aufzuteilen und diese in unterschiedliche Anlagen zu investieren. Dabei können risikoarme und risikoreiche Anlageformen für den Vermögensaufbau genutzt werden, um einerseits von höherer Sicherheit und andererseits von attraktiveren Renditechancen zu profitieren. Auch innerhalb einer Anlageklasse kann das Risiko weiter gestreut werden. So können Anleger beispielsweise die 50.000 € in ETFs aus verschiedenen Branchen, Regionen und Themen anlegen. Möchten Anleger 50.000 € in Aktien anlegen, können sie auch hier das Risiko streuen, indem beispielsweise Aktien von Unternehmen aus verschiedenen Branchen als Investment gewählt werden.

Mit ZINSPILOT und unserem Partner WeltSparen können Sie Ihr Geld über einen Anbieter in verschiedene Geldanlagen investieren und Ihr Risiko streuen. Attraktive Angebote für Festgeld und Tagesgeld sowie die Option, 50.000 € in ETFs anzulegen oder eine private Altersvorsorge aufzubauen, bieten die Möglichkeit, diversifiziert Vermögen aufzubauen.

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