Festgeld-Vergleich mit bis zu 1,30 %

✔  Mit nur einem Konto Festgeld bei verschiedenen Banken anlegen

  Keine Gebühren für die Kontoeröffnung und Kontoführung

  Festgeld bis 100.000 Euro abgesichert durch gesetzliche Einlagensicherung

  Mit Video-Ident einfach und bequem online legitimieren

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Was ist Festgeld?

Festgeld ist eine Sonderform von Bankguthaben, bei der zwischen Kunde und Bank bei Anlage eine festgelegte Laufzeit und ein fester Zinssatz vereinbart werden. Da bereits beim Abschluss der Anlageverlauf bekannt ist, handelt es sich hierbei um eine planbare und sichere Form der Geldanlage. Die Einlage unterliegt daher anders als andere Anlageformen keinen Marktschwankungen. Gleichzeitig handelt es sich bei Spareinlagen wie Festgeld um eine privilegierte Anlageform, die in der EU über vereinheitlichte Einlagensicherungssysteme auch im Falle einer Bankeninsolvenz abgesichert ist.

Banken, die in Form von Festgeld Spareinlagen aufnehmen, bieten ihren Kunden in der Regel eine Auswahl von Produkten verschiedener Laufzeiten. Diese können zwischen einem Monat und mehreren Jahren betragen. Da die Bank während der Laufzeit des Festgeldes bis zur Fälligkeit mit dem Geld planen kann, gilt in der Regel, dass Festgeldzinsen für längere Laufzeiten bei derselben Bank höher sind als die für kürzere Laufzeiten. Bei Zeitablauf der Festgeldanlage haben Kunden die Möglichkeit, ihre Anlage zu den dann angebotenen Konditionen erneut anzulegen oder auszahlen zu lassen.

Häufig werden Festgeldanlagen erst ab Mindestanlagebeträgen von 1.000 Euro oder mehr angeboten. Bei ZINSPILOT hingegen ist eine Anlage bereits ab einem Euro möglich, sodass auch Kleinstbeträge angelegt werden können. Die Maximalanlage kann sich ebenfalls von Angebot zu Angebot unterscheiden. Häufig orientiert diese sich jedoch an dem Maximalbetrag der EU-weit einheitlichen Einlagensicherung von 100.000 Euro. Festgelder eignen sich somit für die sicherheitsorientierte mittel- bis langfristige Anlage von kleinen und auch höheren Beträgen, über die erst nach Ablauf eines bestimmten Zeitraums wieder verfügt werden soll.

Festgeldanlage

Ist Festgeld während der Corona-Pandemie eine sichere Geldanlage?

Festgeld gehört in unsicheren Zeiten zu den sichersten Geldanlageformen. Es unterliegt der EU-weit harmonisierten Einlagensicherung, die Geld bis zu einer Höhe von 100.000 Euro pro Kunde und Bank absichert. Zudem sind Festgeldanlagen mit einer planbaren Laufzeit sowie einem festen Zinssatz verbunden, der von keinerlei Schwankungen abhängig ist.

Stattdessen können Sparer ab Anlagestart genau abschätzen, wie hoch die Rentabilität nach Ende der Laufzeit ausfällt. Aus diesem Grund lohnen sich Einlagen auf einem gut verzinsten Festgeldkonto selbst in unsicheren Zeiten für Sparer, die eine bestimmte Summe beiseitelegen können, ohne direkt wieder darauf zugreifen zu müssen.

Geldanlage bei ZINSPILOT - Die lohnende Alternative zur Hausbank

Vor wenigen Jahren war Sparen bei den Hausbanken noch einfach: Anstatt Guthaben unverzinst auf dem Girokonto zu belassen, konnte man es bei der Hausbank sicher auf dem Sparkonto anlegen und erhielt gleichzeitig Zinsen. Die anhaltende Niedrigzinsphase bei den heimischen Hausbanken führt bei vielen Sparern jedoch zu der Frage, bei welchem Geldinstitut sie überhaupt noch akzeptable Zinsen bekommen.

Um dieses Problem zu lösen, startete 2015 die Zinsplattform ZINSPILOT. Sie bietet deutschen Sparern einen direkten Zugang zu Festgeldangeboten europäischer Banken. Die Festgeldanlage bei einer europäischen Bank wird dadurch so einfach wie bei der eigenen Hausbank.

Durch die Vermittlung entfallen bei den Banken Kosten für die Eröffnung von Konten, Filialbetrieben und eigene Vermarktungsmaßnahmen. Diese Effizienzgewinne können dann in Form von höheren Zinsen an unsere Kunden weitergegeben werden.

Bei ZINSPILOT finden Sparer daher noch Banken, bei denen sie ihr Geld gewinnbringend anlegen können, denn das führende europäische Zinsportal bietet Festgeldanlagen aus Europa. Mit nur einer einmaligen Kontoeröffnung können Sie bequem per Überweisung Festgeld bei verschiedenen in- und ausländischen Banken anlegen. ZINSPILOT finanziert sich allein aus Provisionserlösen, den die Banken für die vermittelten Einlagen zahlen. Unser Service ist dadurch für Sie kostenlos. Es fallen keine Gebühren an - weder für das ZINSPILOT-Konto noch die Festgeldanlage bei den angeschlossenen Banken. Finden Sie Ihre passende Geldanlage in unserem Festgeld-Vergleichsrechner.

Wie funktioniert Geld anlegen mit ZINSPILOT?

Über die Plattform ZINSPILOT erhalten Anleger einen einfachen und kostenlosen Zugang zu Festgeldangeboten von Banken aus Europa. Dabei ist ZINSPILOT selbst keine Bank, sondern tritt als Vermittler auf. Zur Zahlungsabwicklung arbeitet ZINSPILOT mit der 1911 gegründeten Hamburger Privatbank Sutor Bank zusammen.

Um über ZINSPILOT Festgeld bei europäischen Banken anzulegen, muss nach der Registrierung einmalig ein Konto bei dieser Servicebank eröffnet werden. Über dieses ZINSPILOT-Konto werden die Beträge an die jeweilige Anlagebank transferiert. Der große Vorteil von diesem Modell ist, dass Anleger kein Konto im Ausland eröffnen müssen. Dadurch vereinfacht sich der Anlageprozess deutlich, denn Festgeld kann bei verschiedenen Banken über ein und dasselbe Konto angelegt werden.

Registrieren
Nach erfolgreicher Registrierung eröffnen Sie über das Video-Ident-Verfahren oder per Identifizierung in einer Postfiliale Ihr persönliches ZINSPILOT-Konto bei unserer Servicebank, der Sutor Bank.

Anlagebank auswählen
Bei ZINSPILOT haben Sie die Auswahl zwischen über 100 Festgeldangeboten vieler verschiedener europäischer Banken.

Festgeld anlegen
Um eine Anlage zu tätigen, loggen Sie sich auf Zinspilot.de ein und wählen Ihr gewünschtes Angebot im Anlage-Cockpit aus. Für die besten Angebote nutzen Sie einfach unseren Festgeld-Vergleichsrechner. 

Die Vorteile im Überblick

Sichere Festgeldzinsen
Ein für viele Anleger wichtiger Vorteil von Festgeld ist die Sicherheit. Für die gesamte Dauer ihrer Anlage sind die Festgeldzinsen fix. Festgeld unterliegt damit während der Laufzeit weder Kursschwankungen an der Börse noch ist es von Veränderungen der Zinsentwicklung betroffen.

Zudem gewährleistet die EU die Absicherung der Sparanlage: Innerhalb der Europäischen Union sind Festgeldanlagen bis zu einer Höhe von 100.000 Euro pro Anleger und Bank staatlich abgesichert. Für Anlagebanken, die in Großbritannien ansässig sind, gilt die Sicherungsgrenze analog in Höhe von 85.000 britischen Pfund, was etwa 98.000 Euro entspricht (Stand: 08.04.2021).

Einfache Kontoeröffnung
Das Anlegen von Festgeld bei einer deutschen Bank ist in der Regel unkompliziert. Sie eröffnen einfach ein Festgeldkonto und überweisen den Anlagebetrag auf das Konto. Die Festgeldanlage wird dann für die vertraglich festgelegte Dauer ausgeführt. Deutsche Banken bieten allerdings im aktuellen Niedrigzinsumfeld kaum noch eine attraktive Festgeldrendite.

Eine Festgeldanlage im Ausland wiederum gestaltet sich oft schwierig: Teilweise sind fremdsprachige Dokumente auszufüllen, der Identitätsnachweis unterscheidet sich von Land zu Land und der Kundenservice ist gegebenenfalls ebenfalls fremdsprachig. Nicht so bei ZINSPILOT, hier erfolgt der gesamte Anlageprozess einfach über unsere deutsche Plattform und unser deutschsprachiger Kundenservice steht Ihnen bei Fragen zu Ihrer Festgeldanlage gerne zur Seite.

Kostenloses Festgeldkonto
Festgeldkonten für die Direktanlage bei europäischen Banken sind oft, aber nicht immer, gebührenfrei. Wenn Sie überlegen, auf eigene Faust ein ausländisches Festgeldkonto zu eröffnen, empfehlen wir Ihnen daher unbedingt etwaige anfallende Gebühren zu prüfen. Der ZINSPILOT-Service hingegen ist für unsere Kunden kostenfrei. Wir und unsere Partnerbanken erheben keinerlei Gebühren für Kontoeröffnung, -führung oder -nutzung.

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Auszeichnungen

„Deutschlands beste Finanzdienstleister 2020"
Ausgezeichnet vom: Handelsblatt im Juli 2020

„Digital-Champions in der Kundenbegeisterung"
Ausgezeichnet von: Die Welt im Juli 2020

„Bester Vermittler EU-Festgeld" (1 Jahr)
Ausgezeichnet vom: FMH/n-tv/DISQ im Juni 2020

Das von Stiftung Warentest veröffentlichte Magazin „Finanztest“ untersucht regelmäßig die verschiedensten Festgeldangebote im Markt und empfiehlt die Top-Produkte in ihrer Fachzeitschrift. Festgeldangebote von ZINSPILOT befinden sich dabei fast immer unter den Top 25 der besten Festgeldkonten des Finanztestmagazins.

Der ZINSPILOT Festgeldvergleich

Mit ZINSPILOT ist es einfach, die besten Festgeldzinsen von EU-Banken zu finden. Sparer können bei ZINSPILOT die Angebote für Festgeld von Anlagebanken aus verschiedenen Ländern miteinander vergleichen und bequem online abschließen.

Mit dem ZINSPILOT Festgeldvergleich haben Sparer die Möglichkeit, aus einer großen Auswahl an Festgeldangeboten die passenden Produkte zu wählen. Geben Sie in unserem Vergleichsrechner Ihren gewünschten Anlagebetrag ein und wählen Sie eine Laufzeit. Sie können dann die Zinserträge der Festgeldangebote direkt nach Zinssatz sortiert vergleichen. Aktuell können sich Anleger für Festgeld mit Laufzeiten zwischen 1 Monat und 10 Jahren entscheiden. Festgeld anlegen ist bereits mit kleinen Summen möglich, da die Mindestanlage für die meisten Festgelder bei ZINSPILOT 1 Euro beträgt. Mit dem ZINSPILOT Festgeldvergleich entscheiden Sie anhand ihrer persönlichen Situation und Bedürfnisse, welches Festgeldangebot für Sie passend ist.

Sicherheit bei der Geldanlage steht für viele Sparer an erster Stelle: Festgeld eignet sich besonders für sicherheitsbewusste Menschen, denn das Geld unterliegt während des gesamten Anlageprozesses keinen Wertschwankungen. Zusätzlich ist Festgeld durch die gesetzliche Einlagensicherung bis zu 100.000 Euro pro Kunde und Bank abgesichert. In einigen Fällen greifen sogar weitere Sicherungssysteme über diesen Betrag hinaus.

Höhere Zinsen bei europäischen Banken

Festgeld gehört zu den beliebtesten Anlageprodukten der Deutschen. Insbesondere schätzen deutsche Sparer die Vorteile wie Sicherheit, Planbarkeit und geringes Risiko. Doch bevor Sie ein Festgeldkonto mit niedriger Verzinsung bei Ihrer Hausbank eröffnen, werfen Sie einen Blick auf Festgeldangebote von anderen europäischen Banken. Kunden erhalten bei vielen Banken in der Europäischen Union einen besseren Zinssatz für Festgeld und profitieren von der höheren Rendite.

Durch die Treppenstrategie noch bessere Renditen erzielen

In der Regel sind die Zinsen für ein mittel- bis langfristiges Festgeld höher als beim Tagesgeld und kurzfristige Festgeldlaufzeiten. Für Sparer, die möglichst hoch verzinst in Festgeld anlegen möchten, allerdings nicht ihr ganzes Vermögen für die maximale Laufzeit binden wollen, empfiehlt die Verbraucherorganisation Stiftung Warentest die Anwendung der Treppenstrategie. Diese Anlagestrategie ermöglicht in der Regel eine höhere Rendite bei einer gleichzeitig relativ guten Verfügbarkeit Ihrer Festgeldanlagen.

Mit der Treppenstrategie wird das anzulegende Geld in gleichen Teilbeträgen zu verschiedenen Laufzeiten angelegt. Empfohlen sind hierbei z.B. Laufzeiten zwischen einem und fünf Jahren.

Beispielsweise wird eine Anlagesumme von 25.000 Euro zu jeweils 5.000 Euro mit 1, 2, 3, 4 und 5 Jahren Laufzeit angelegt. Sobald das erste Festgeld nach einem Jahr ausgelaufen ist, legen Sie das Geld für weitere 5 Jahre an und sichern sich den höchsten Zinssatz. Dieser Prozess wiederholt sich jährlich mit den jeweils fälligen Anlagen.

Treppenstrategie bei Festgeldanlagen

Nach 5 Jahren befinden sich so alle Anlagen in hoch verzinsten fünfjährigen Festgeldangeboten, während Sie trotzdem jährlich auf 1/5 Ihrer Anlagesumme zugreifen oder diese zu den dann gültigen Zinsen erneut anlegen können. 

Festgeld sicher anlegen

Festgeld ist bei den deutschen Sparern nach wie vor besonders beliebt. Denn die Zinsen sind während der gesamten Laufzeit garantiert und die Einlagen durch die EU-weite Einlagensicherung abgesichert. Dennoch sollten Sparer, die sich für ein Festgeld entscheiden, genau hinschauen bei welcher Bank sie anlegen. Denn es gibt einige Indizien, die erkennen lassen, ob eine Bank sicher ist oder nicht.

BaFin-geprüft
Anlagebanken, die durch die deutsche Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) geprüft sind, zählen zu den sicheren Finanzinstituten. Denn ehe ein ausländisches Kreditinstitut innerhalb von Deutschland tätig werden darf, muss es bei der Finanzaufsichtsbehörde seines Herkunftslandes und bei der BaFin eine Notifikation durchlaufen. Erst nach diesem Anmeldeverfahren bekommt es den Europäischen Pass ausgehändigt und darf seine Banktätigkeit in Deutschland aufnehmen.

Mitgliedschaft im nationalen Einlagensicherungsfonds
Eine sichere Anlagebank zeichnet sich u.a. dadurch aus, dass sie Mitglied im nationalen Einlagensicherungsfonds ihres Herkunftslandes ist. Einlagen sind so bis zu einem Betrag von 100.000 Euro pro Kunde und je Bank abgesichert.

Zusätzliche private Einlagensicherungssysteme
Einige Banken schließen sich neben den vorgeschriebenen gesetzlichen Einlagensicherungsfonds zusätzlich noch weiteren Systemen zur Einlagensicherung an. Entscheidend ist hierbei oft der Vorteil, dass die Systeme eine Einlagensicherung von über 100.000 Euro anbieten. Ein Beispiel hierfür ist der private Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken (BdB).

Europäische Einlagensicherung

Manche Sparer befürchten, dass eine Festgeldanlage bei einer ausländischen Bank mit einem größeren Risiko verbunden ist als bei einem deutschen Kreditinstitut. Hierbei sollte man sich jedoch nicht allein von seinem Bauchgefühl leiten lassen, sondern bedenken, dass zur Absicherung von Spareinlagen europäisch einheitliche Standards für Einlagensicherungssysteme gelten. Sollte eine ausländische Anlagebank in eine finanzielle Schieflage geraten, regeln diese Einlagensicherungssysteme, dass Sie zeitnah Ihre Festgeldanlage zurückerhalten.

Die durch die Europäische Union etablierten einheitlichen Regeln zur Einlagensicherung gelten für alle EU-Mitgliedsstaaten und schützen die Festgeldanlagen von Sparern. Durch diese EU-weit harmonisierte Einlagensicherung sind Festgeldeinlagen während der gesamten Laufzeit bis zu einem Maximalbetrag von 100.000 Euro (England: 85.000 GBP, Schweden: 950.000 SEK) pro Kunde und Bank durch nationale Einlagensicherungsfonds abgesichert. Die rechtliche Basis dafür bildet die für alle Mitgliedstaaten verbindlichen Richtlinien 2009/14/EG und 2014/49/EU der Europäischen Union, die durch alle Mitgliedsstaaten in einheitliche nationale Gesetze übernommen wurden.

So funktioniert die Einlagensicherung

Doppelte Absicherung durch die freiwillige Einlagensicherung

Neben der gesetzlichen Einlagensicherung verfügen einige Länder über zusätzliche freiwillige Absicherungssysteme. Das größte hiervon, über das deutsche Privatbanken abgesichert sind, ist der Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken (BdB). Dieser wird von über 130 Privatbanken finanziert.

Länderratings

Um die Anlageentscheidung zu unterstützen, bieten Länderratings des jeweiligen Bankenstandortes eine sehr gute Orientierung. Ein Länderrating ist ein Indikator dafür, wie die Solidität eines Staates zu beurteilen ist.

Verbraucherschützer empfehlen, bei der Anlageentscheidung neben der gesetzlichen Einlagensicherung auch das Herkunftsland der Bank und dessen Bonitätsnoten bei führenden Ratingagenturen wie Fitch und Standard & Poor's zu berücksichtigen.

Wie sind die Erträge aus einem Festgeld zu versteuern?

Nach dem Einkommenssteuergesetz zählen Zinserträge aus einer Festgeldanlage zu den Einkünften aus Kapitalvermögen. Dementsprechend müssen Personen, die in Deutschland steuerpflichtig sind, in der Regel 25 Prozent Abgeltungssteuer, 5,5 Prozent Solidaritätszuschlag und ggf. die Kirchensteuer auf ihre Kapitalerträge entrichten. Diese werden von den Banken automatisch an das Finanzamt abgeführt.

Sparer, die ihr Geld im Ausland anlegen, müssen zudem mit einer Quellensteuer rechnen. Als Quellensteuer werden alle Steuern auf Kapitalerträge bezeichnet, die direkt an der Quelle (Land der Auszahlung) erhoben und an das zuständige Finanzamt abgeführt werden. Das Doppelbesteuerungsabkommen (DBA) ermöglicht es allerdings, dass die Quellensteuer deutlich minimiert, nicht selten sogar auf 0 Prozent gesenkt werden kann. Für eine Reduzierung der Quellensteuer sind je nach Land verschiedene Nachweise erforderlich - darunter zum Beispiel die Ansässigkeitsbescheinigung. Diese Bescheinigung bestätigt, dass Anleger ihren Hauptwohnsitz in Deutschland haben und die Körperschaftssteuer entrichten.

Darüber hinaus können sich Sparer seit 2009 mit dem sogenannten Freistellungsauftrag komplett oder zumindest anteilig von der deutschen Besteuerung befreien lassen. Hierbei handelt es sich um einen Antrag, den Sparer bei ihrer Bank in Deutschland stellen können, damit anfallende Kapitalerträge bis zu einer gesetzlich festgelegten Höhe nicht besteuert werden. Diese liegt bei maximal 801 Euro pro Person und bei 1.602 Euro pro Ehepaar. Der Freistellungsauftrag kann für jedes Kreditinstitut erstellt werden, bei dem Sparer Kapitalerträge erzielen. Dabei dürfen die Freistellungsaufträge in ihrer Summe die gesetzlichen Vorgaben nicht überschreiten. Der Freistellungsauftrag lohnt sich vor allem für Sparer, deren Gehalt bzw. Lohn zuzüglich der Kapitalerträge über dem Grundfreibetrag liegt. Wird der Grundfreibetrag in Höhe von 9.744 EUR pro Einzelperson und 19.488 Euro pro Ehepaar und eingetragener Lebenspartnerschaft (Stand: 2021) dagegen unterschritten, ist es empfehlenswert eine sogenannte Nichtveranlagungsbescheinigung zu beantragen. Damit bestätigt das Finanzamt, dass Antragsteller keine Einkommensteuer abführen und keine jährliche Einkommensteuerklärung abgeben müssen.

Eine Übersicht über die Besteuerung der Zinseinkünfte sowie weiterführende Informationen finden Sie in unserem Steuerinformationsbereich.

ZINSPILOT auf einen Blick

Anlegen ab 1 Euro
Über ZINSPILOT können registrierte Nutzer über nur ein Konto auf eine Vielzahl an attraktiven Tagesgeld- und Festgeldangeboten zugreifen. Und das ab einer Mindestanlage von 1 Euro.

30 Milliarden Euro vermittelte Spareinlagen
ZINSPILOT ist eine Marke der Raisin DS GmbH. Über die Zinsplattformen des Unternehmens wurden bislang über 30 Milliarden Euro an Spareinlagen vermittelt. 200.000 Kunden vertrauen unserem marktführenden Anlageservice.

Ausgezeichneter Service
Mit 4,6 von 5,0 möglichen Punkten und einer Weiterempfehlungsquote von 94 % belegte ZINSPILOT beim BankingCheck Award 2018 bereits zum vierten Mal in Folge den 1. Platz als „Bester Geldanlagemarktplatz”. Darüber hinaus wurde ZINSPILOT 2019 in der Kategorie „Bester Vermittler EU-Festgeld“ und mit dem TÜV Siegel (Note 1,8) ausgezeichnet.

Festgeld-Vergleich mit anderen Geldanlagen

Vergleich mit Tagesgeld
Im Vergleich zum Tagesgeld sind beim Festgeld die Laufzeit und der Zinssatz festgelegt. Während der Anlagedauer kann nicht über das angelegte Geld verfügt werden. Beim Tagesgeld hingegen haben Sparer jederzeit Zugriff auf ihren Anlagebetrag. Im Gegenzug bieten Banken für Festgeldanlagen jedoch in der Regel höhere Zinsen, da sie längerfristig mit dem Kapital planen können.

Vergleich mit dem klassischen Sparbuch
Das Sparbuch ist ebenso wie Festgeld eine sichere und einfache Form der Geldanlage. Ihr besonderes Merkmal ist, dass es Urkundencharakter hat und darin Guthaben und Geldbewegungen schriftlich dokumentiert werden. Im Gegensatz zum Festgeld wird mit einem Sparbuch aufgrund von niedrigen Zinsen jedoch nur eine sehr geringe Rendite erzielt, die sich auf dem Niveau von analogen Tagesgeldangeboten bewegt. Zudem ist ein Sparbuch nicht so flexibel, wie man denkt: Die Kündigungsfrist muss beachtet werden, sonst sind Vorfälligkeitszinsen zu entrichten.

Vergleich mit Sparplänen
Ein Sparplan eignet sich für den langfristigen Vermögensaufbau. Häufig kann bereits mit geringen monatlichen Sparraten Geld ohne Risiko angelegt werden. Zu unterscheiden sind Banksparpläne, die eine Form von Spareinlagen sind und Fondssparpläne, die in der Regel in Aktienportfolios und Anleihen investieren.

Banksparpläne gibt es in unterschiedlichen Formen – beispielsweise mit über die Zeit steigenden Staffelzinsen oder flexiblen Zinssätzen sowie mit fixer Laufzeit oder vorzeitiger Verfügbarkeit. Generell eignen sich die auf ZINSPILOT angebotenen Festgeld- und Tagesgeldangebote auch für die Einrichtung eines Sparplans, indem einfach per Dauerauftrag regelmäßig in das gewünschte Angebot eingezahlt wird.

Vergleich mit Aktien
Im Vergleich zu Aktien ist Festgeld eine unkomplizierte Geldanlage. Anleger müssen sich beim Festgeld nicht mit dem Finanzmarkt auskennen. Wer sein Geld in Aktien anlegen möchte, sollte das Geschäftsmodell der Unternehmen verstehen, in die er investiert und immer die aktuellen Kursentwicklungen im Auge behalten. Anders als für Festgeldanlagen sind Aktien natürlich nicht durch eine gesetzliche Einlagensicherung abgesichert. Abgesehen von den regelmäßigen Wertschwankungen besteht damit das Risiko von Totalausfällen der Anlagen.

Vergleich mit Investmentfonds
Im Vergleich zum Festgeld sollten sich Anleger bei Investmentfonds mit der Vermögensverwaltung auskennen. Welche Rendite bei Investmentfonds erzielt werden kann, hängt wesentlich mit der Anlageklasse (Renten-, Aktien-, Immobilienfonds) zusammen. Anders als beim Festgeld fallen bei Investmentfonds Verwaltungsentgelte und Ausgabeaufschläge von teilweise mehreren Prozenten an, die die Anlagen zunächst zurück verdienen müssen, bevor Profite erwirtschaftet werden.

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