11.10.2023

✔ Notwendigkeit: Es ist wichtig, frühzeitig für eine finanziell stabile Zukunft der Kinder zu sorgen, da deren Bedürfnisse und Wünsche mit zunehmendem Alter steigen.

✔  Anlagemöglichkeiten: Als kurzfristig verfügbare Geldanlagen können sich Tages- und Festgelder eignen, für den langfristigen Vermögensaufbau kann die Investition in ETF-Sparpläne sinnvoll sein.

✔  Sparbetrag: Um sicherzustellen, dass die Sparrate in die Lebenssituation der Familie passt, können Eltern den Sparbetrag auf das Alter des Kindes und die Laufzeit abstimmen.

Warum ist es wichtig, für die eigenen Kinder zu sparen?

Das Sparen für Kinder ist aus verschiedenen Gründen wichtig und kann langfristige Vorteile für die finanzielle Sicherheit und die Zukunft der Familie bieten. Indem Sie frühzeitig für Ihre Kinder sparen, können Sie ihnen eine finanzielle Grundlage bieten, wenn sie älter werden. Das kann den Kindern den Start ins Erwachsenenleben erleichtern, denn es schafft ein Startkapital, das beispielsweise für die Ausbildung, den Führerschein, die erste eigene Wohnung oder den Start eines Unternehmens dienen kann. 

Zudem bietet die Schaffung eines finanziellen Polsters für Ihre Kinder eine Sicherheit in unvorhergesehenen Situationen. Es kann dazu beitragen, unerwartete medizinische Kosten, Notfälle oder andere finanzielle Herausforderungen abzufedern. 

Wo Eltern und Großeltern das Geld für die eigenen Kinder oder Enkelkinder optimal anlegen, hängt jedoch von verschiedenen Faktoren ab. Hierzu zählen zum Beispiel das Alter des Kindes, die persönliche Risikobereitschaft, die finanziellen Ziele und die zu erwartende Rendite.  

Wie viel Geld kann man für Kinder sparen?

Wie viel Geld Eltern für den Vermögensaufbau eines Kindes sparen, hängt von den individuellen Sparzielen ab. Wichtig ist jedoch, eine Geldanlage mit einem attraktiven Zinsertrag beziehungsweise einer guten Rendite zu wählen. Zu den häufigsten Geldanlagen, um für Kinder zu sparen, gehören zum Beispiel Festgeld, Tagesgeldund das Sparbuch

Bevor Eltern Geld für ihre Kinder anlegen, sollte zunächst bestimmt werden, welches Sparziel besteht und welche Sparsumme benötigt wird, um dieses Ziel zu erreichen. Bei der Festlegung der Sparsumme kann es sinnvoll sein, die Sparsumme immer etwas höher anzusetzen, um beispielsweise eine Absicherung gegen den Wertverlust durch die Inflation zu gewährleisten. 

Hier sind einige Sparziele, die Eltern für ihre Kinder haben könnten, im Überblick:

  • Geld anlegen für Kinder – Führerschein & Auto
    Der Führerschein kostet in Deutschland im Durchschnitt 2.500 € bis 3.000 €. Die Kosten des ersten eigenen Autos belaufen sich bei einem Gebrauchtwagen auf rund 5.000 €. Bei einem Neuwagen liegt der Preis bei mindestens 11.300 €. Entsprechend könnte für den Führerschein und ein Auto ein Sparziel von 8.000 € beziehungsweise 14.300 € gewählt werden. 
     
  • Geld anlegen für Kinder – Ausbildung oder Studium
    Eine finanzielle Vorsorge für die Miete, Semester- und eventuelle Versicherungsbeiträge ist allgemein sinnvoll. Generell können die Lebensunterhaltungskosten ohne die allgemeinen Hochschulgebühren bis zu 1.800 € monatlich betragen.
     
  • Geld anlegen für Kinder – Erste eigene Wohnung
    Für die erste eigene Wohnung benötigt das Kind mindestens drei Monatsmieten als einmalige Kosten für die Kaution, Erstausstattung und den Umzug. Demnach sollten für den Einzug in die erste eigene Wohnung mindestens 7.500 € für das Kind angespart sein. 
     
  • Geld anlegen für Kinder – Auslandsaufenthalt
    Die Kosten für einen Auslandsaufenthalt hängen von einer Vielzahl von Faktoren ab, wie dem Reiseland, der Dauer des Aufenthalts, dem gewünschten Lebensstandard und den Bedürfnissen des Kindes. Je nach Ort und Länge des Auslandsaufenthalts können die Kosten zwischen 5.000 € und 30.000 € liegen.
     
  • Geld anlegen für Kinder – Startkapital für ein eigenes Start-up
    Das Bereitstellen von Startkapital für den Aufbau eines eigenen Unternehmens ermöglicht es Kindern, ihre unternehmerischen Ambitionen zu verwirklichen und ein eigenes Start-up zu gründen. Die Kosten für eine Gründung können dabei erheblich variieren. Einige Start-ups können mit weniger als 10.000 € starten, während andere einige Millionen Euro für ihre Gründung und Entwicklung benötigen.

Welche Möglichkeiten gibt es, Geld für Kinder anzulegen?

Für Eltern und Großeltern gibt es verschiedene Möglichkeiten, Geld für ihr Kind oder Enkelkind zu sparen. Dazu zählen beispielsweise Kinderkonten, Wertpapieranlagen, ETF-Sparpläne, Tagesgeld und Festgeld. Bei der Auswahl der geeigneten Geldanlage für Kinder sollten folgende Kriterien beachtet werden:

  • Rendite und Zinsen: Der Ertrag, den Sparer innerhalb einer Laufzeit mit ihrer Geldanlage erzielen, wird als Rendite bezeichnet. Ein Gewinn ist hierbei eine positive Rendite, während ein Verlust eine negative Rendite ist. Aktien, Fonds und ETFs bieten attraktive Renditechancen, sind aufgrund von Kursschwankungen jedoch auch mit Risiken verbunden. 
     
  • Sicherheit: Eine risikoarme Geldanlage kann dazu beitragen, dass man selbst in Krisenzeiten mit positiven Erträgen rechnen kann.  Mit risikoarmen Sparformen wie dem Tagesgeld oder dem Festgeld besteht insbesondere im EU-Ausland die Möglichkeit, attraktive Zinsen zu erzielen. Zudem unterliegen diese Geldanlagen der gesetzlichen Einlagensicherung, die Spareinlagen bis zu 100.000 € pro Sparer und Bank absichert.
     
  • Verfügbarkeit: Die Verfügbarkeit bezieht sich auf den Zeitraum, in dem Sparer auf die Investition zugreifen können. Je kürzer die Laufzeit ist, desto liquider ist das Anlageprodukt. Sparer, die relativ zügig Zugriff auf Ihre Investitionen benötigen, zum Beispiel wenn das Kind kurzfristig eine Wohnung beziehen möchte, finden bei ZINSPILOT ein breites Angebot an Tagesgeldern und Festgeldern von verschiedenen europäischen Banken. Diese bieten in der Regel höhere Zinsen als Sparbücher oder Tages- und Festgelder von deutschen Hausbanken.

Die Geldanlage auf Kinderkonten

Häufig wird für den minderjährigen Nachwuchs ein Kinderkonto angelegt. Bei den Kinderkonten handelt es sich um eine kurzfristige Geldanlage für Kinder, die es ihnen ermöglicht, die Sparform und den ersten Umgang mit einer Geldanlage kennenzulernen. Ein Kinderkonto kann beispielsweise dazu dienen, Taschengeld zu sparen. Ähnlich wie beim Girokonto für Erwachsene werden für Kinderkonten derzeit jedoch kaum bis keine Zinsen von Banken angeboten.

Sparbuch als Geldanlage

Bis heute halten rund 33,00 % der Deutschen ihr Geld auf einem Sparbuch. Mit dem Sparbuch sind Eltern in der Lage, beispielsweise monatlich einen Sparbetrag anzulegen. Das Einzahlen und Abheben von Geld ist jederzeit bis zum monatlichen Limit von 2.000 € möglich. Der Nachteil von Sparbüchern besteht darin, dass viele Banken aktuell nur wenig Zinsen auf das angesparte Geld bieten. Derzeit liegt die durchschnittliche Verzinsung bei 0,10 % jährlich.

Tagesgeld für Kinder

Das Tagesgeld eignet sich besonders als Geldanlage für Kinder, um kleinere Geldgeschenke, wie 100 € von den Großeltern, zu investieren. Ein Tagesgeldkonto bietet Sparern eine hohe Flexibilität. Sie können jederzeit auf ihr angelegtes Geld zugreifen, da die Anlage nicht an eine bestimmte Laufzeit gebunden ist. Lediglich die Zinsen eines Tagesgeldkontos fallen etwas niedriger aus als für ein Festgeldkonto, dafür jedoch deutlich höher als beim Sparbuch.

Entscheiden sich Eltern zusätzlich, kleinere Sparbeträge für ihre Kinder zu sparen, können sie durch flexible Tagesgeld-Sparpläne von attraktiven Zinsen profitieren. Das regelmäßige Anlegen von kleinen bis mittleren Geldbeträgen führt im Laufe der Jahre zu einem kontinuierlichen Vermögensaufbau.

Festgeld für Kinder

Festgeld eignet sich für die Anlage von kleineren und größeren Geldgeschenken, vor allem bei mittleren bis größeren Beträgen. Dabei legen Eltern für ihren Nachwuchs einen festen Betrag zu einer vorab bestimmten Laufzeit mit festen Zinsen an. Die Auszahlung während der Laufzeit ist in der Regel nicht möglich, dafür profitieren Sparer von höheren Zinsen als beim Tagesgeld. Darüber hinaus ist Festgeld eine planbare Anlageform, somit kann das gesparte Geld samt Zinsen beispielsweise zum 18. Geburtstag auf das Kind übertragen werden.

ZINSPILOT bietet Eltern und Großeltern die Möglichkeit, für die Laufzeiten von wenigen Monaten bis hin zu mehreren Jahren bis zu 3,75 % Zinsen auf ihr Festgeld zu erhalten. Es ist möglich, Geld für Kinder bereits ab 1 € in Festgeld anzulegen.

Fonds als Geldanlage für Kinder

Möchten Eltern für ihre Kinder größere Beträge über eine längere Laufzeit anlegen, kann die Eröffnung eines Depots und die Investition in Fonds sinnvoll sein. Eltern können mit Fonds sowohl einen größeren Einmalbetrag investieren als auch regelmäßig mit einem Fonds-Sparplan Geld für ihr Kind anlegen. 

Ein spezielles Kinderdepot ist ein Wertpapierdepot, mit dem Eltern oder Großeltern Geld für ihren Nachwuchs anlegen können. Zugriff auf das Depot haben die Erziehungsberechtigten, bis das Kind volljährig ist. Wertpapierdepots haben eine höhere Chance, attraktive Renditen zu erzielen. Der Nachteil von Geldanlagen am Kapitalmarkt ist, dass sie ein erhöhtes Risiko bergen. Beispielsweise könnten die Kurse gerade zu dem Zeitpunkt einbrechen, zu dem Eltern das Geld für ihren Nachwuchs benötigen. Um dieses Risiko zu streuen, ist es sinnvoll, die Geldanlage für die Kinder breit zu diversifizieren.

Mit ETFs für Kinder sparen

ETFs (Exchange Traded Funds) sind passive, börsengehandelte Fonds, die die Wertentwicklung eines Index nachbilden. ETFs bieten Eltern und Großeltern den Vorteil, dass sie sich monatlich durch ETF-Sparpläne besparen lassen. Die Sparrate für einen ETF-Sparplan kann flexibel gestaltet werden, wodurch monatlich in Wertpapiere investiert werden kann. 

Für Eltern, die sowohl von den höheren Renditechancen am Kapitalmarkt als auch von einem hohen Maß an Sicherheit profitieren möchten, kann es sich lohnen, die Anlagesumme aufzuteilen und so eine Kombination aus ETF-Sparplänen und Sparprodukten von Banken wie Tagesgeld und Festgeld zu wählen. Diese Diversifizierung ermöglicht es, von den Vorteilen beider Anlageformen zu profitieren und das Risiko zu minimieren.

Geldanlagen für Kinder mit aktiven Fonds

Aktive Fonds versuchen grundsätzlich, die Entwicklung des Kapitalmarkts zu übertreffen. Sie werden von Fondsmanagern verwaltet, die aktiv Entscheidungen über die Auswahl von Anlagen treffen, um eine festgelegte Anlagestrategie zu verfolgen und die besten Renditen für die Anleger zu erzielen. Dadurch entstehen höhere Kosten als bei einem passiv verwalteten ETF.

Für Kinder sparen – ab wann?

Das Sparen für Kinder kann grundsätzlich von Geburt an oder sogar schon davor beginnen, sobald Eltern oder andere Erwachsene bereit sind, einen Teil Ihres Einkommens regelmäßig für Ihr Kind zu sparen. Dabei gilt: Je früher Eltern Geld für ihre Kinder sparen, desto besser sind die Kinder in der Zukunft aufgestellt. Hintergrund ist der sogenannte Zinseszinseffekt, bei dem erzielte Zinsen ebenfalls angelegt und dadurch mitverzinst werden. 

Beispiel: 50 € werden monatlich über eine Laufzeit von 18 Jahren zu einem Zinssatz von 3,00 % in Tagesgeld investiert, beginnend mit der Geburt eines Kindes. Bei der Geburt des Kindes wurde zudem ein Startkapital in Höhe von 2.000 € eingezahlt. Nach 18 Jahren, wenn das Kind volljährig wird, beläuft sich das Endkapital auf rund 17.682 €. Dieses setzt sich aus 12.800 € Einzahlungen und 4.882 € an Kapitalerträgen zusammen.

Hier ein Überblick zur Zinseszinsentwicklung mit den Zahlen aus dem obigen Beispiel:

Laufzeit

Einzahlungen (inkl. Startkapital)

Zinsen mit Zinseszins (gerundet)

Endkapital (gerundet)

3 Jahre

3.800 €

270 €

4.070 €

5 Jahre

5.000 €

556 €

5.556 €

8 Jahre

6.800 €

1.156 €

7.956 €

13 Jahre

9.800 €

2.660 €

12.460 €

18 Jahre

12.800 €

4.882 €

17.682 

 

Wenn die gleichen Bedingungen wie im vorherigen Beispiel verwendet werden, sich jedoch die Zinsen der Geldanlage für das Kind jährlich ausbezahlten lässt, würde das Beispiel wie folgt aussehen:

Laufzeit

Einzahlungen (inkl. Startkapital)

Zinsen ohne Zinseszins (gerundet)

Endkapital (gerundet)

3 Jahre

3.800 €

263 €

4.063 €

5 Jahre

5.000 €

529 €

5.529 

8 Jahre

6.800 €

1.062 €

7.862 €

13 Jahre

9.800 €

2.311 €

12.111 

18 Jahre

12.800 €

4.010 €

16.810 

Durch den Zinseszinseffekt erzielen Eltern am Ende der Laufzeit rund 872 € mehr Zinsen. Die Zinsen auf dem Tagesgeldkonto zu belassen, kann demnach einen großen Unterschied machen.

Auch wenn die Kinder älter sind, ist es immer noch möglich, Geld für sie zu sparen. Das Sparziel und die Laufzeit sind in jedem Fall so festzulegen, dass die Sparrate für die Familie keine finanziellen Engpässe bereitet.

Beispiel: Um in zwei Jahren, passend zum 18. Geburtstag des Kindes, das Sparziel von 10.000 € zu erreichen, müssten die Eltern monatlich rund 415 € für ihr Kind sparen. Die Familie kann für das Kind jedoch maximal 250 € monatlich sparen. Somit ist ein Sparziel von rund 6.000 € realistischer.

Mit dem Sparplan über die Jahre Vermögen für Ihre Kinder aufbauen

Um regelmäßig und langfristig Geld für das Kind zu sparen, kann sich die Einrichtung eines Sparplans lohnen. So können Eltern jeden Monat einen festen Betrag beispielsweise auf ein Tagesgeldkonto einzahlen, um im Laufe der Jahre ein Vermögen für ihre Kinder aufzubauen. 

Sparpläne für den Vermögensaufbau ihres Kindes im Überblick:

  • Tagesgeld-Sparplan
  • Wertpapier-Sparplan 
  • ETF-Sparplan
  • Banksparplan

Bereits ab 1 € können Eltern bei ZINSPILOT mit einem Tagesgeld-Sparplan mit dem Sparen für ihre Kinder beginnen. Durch die hohe Flexibilität können Eltern die Sparrate jederzeit anpassen und zusätzlich Einmalzahlungen berücksichtigen. Darüber hinaus können Eltern kurzfristig über das Ersparte verfügen, da sie an keine feste Laufzeit gebunden sind. Dadurch wird es einfacher, auf die unvorhergesehenen Bedürfnisse des Kindes zu reagieren.

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Mit Investitionen am Kapitalmarkt können Anleger ihre Chance auf attraktive Renditen erhöhen. Bei der Auswahl geeigneter Sparmethoden für Kinder sollte allerdings eine Balance zwischen Sicherheit, Liquidität und Rentabilität berücksichtigt werden. Die Angebote von ZINSPILOT sowie unserem Partner WeltSparen können Sparer unterstützen, einfach Geld für ihre Kinder zu sparen.

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