Festgeld kündigen

Festgeld ist eine Form des Termingelds. Dabei wird ein Betrag zu einem festen Zinssatz für eine bestimmte Laufzeit angelegt. Der Vorteil im Vergleich zu Tagesgeld ist, dass meist höhere Zinsen erzielt werden können. Jedoch ist Festgeld nicht flexibel und in der Regel erst nach dem Ende der Laufzeit wieder verfügbar. Ob es die Möglichkeit gibt, Festgeld auch vorzeitig zu kündigen und wie ein Festgeldkonto generell aufgelöst werden kann, erklären wir Ihnen auf dieser Seite.

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* Bitte beachten Sie, dass es sich bei dem dargestellten Zinsertrag um einen Schätzwert zu Ihrer Orientierung handelt. Der tatsächliche Zinsertrag ist abhängig von der Berechnungsmethode der Anlagebank, sowie ggf. nationalen Steuern des Anlagelandes. Die spezifischen Angaben hierzu finden sich in den Angebotsdetails des Produktes.

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Wie kann man ein Festgeldkonto kündigen?

Vor dem Ende der Laufzeit können Sparer ihr Festgeldkonto schriftlich bei der Bank kündigen. Dabei sollte die Kündigung in der Regel 3-5 Werktage vor dem Ende der Laufzeit bei der Bank eingehen, damit sie noch rechtzeitig bearbeitet werden kann.

Kündigen Sie das Festgeld per Kündigungsschreiben, ist es wichtig, dass alle Angaben vollständig und richtig sind. Um das Festgeldkonto auflösen zu können, benötigt die Bank Name und Anschrift des Kontoinhabers, die Kontonummer des Festgeldkontos und die des Referenzkontos, auf das der Anlagebetrag überwiesen werden soll. Zudem empfiehlt es sich, auch das Datum des Laufzeitendes mit anzugeben.

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Endet Festgeld nach der Laufzeit automatisch oder bedarf es einer Kündigung?

Die feste Laufzeit von Festgeld lässt vermuten, dass die Geldanlage nach Ablauf des Anlagezeitraums automatisch endet. In der Regel verlängern sich Festgeldanlagen jedoch automatisch über denselben Anlagezeitraum, wenn sie nicht gekündigt werden. Dabei spricht man von Prolongation. Der Zinssatz wird an die aktuell gebotenen Zinsen angepasst. Für Sparer bedeutet das der geringste Aufwand.

Auch bei ZINSPILOT ist eine Verlängerung des Festgeldes bereits vorausgewählt. Im Anlage-Cockpit können ZINSPILOT-Kunden bis kurz vor Ablauf des Festgeldes jedoch den Status ihrer Geldanlagen einsehen und auf Wunsch anpassen. Dabei können sie zwischen drei Optionen wählen. Sie haben die Möglichkeit, das Festgeld um die ursprünglich vereinbarte Laufzeit zu verlängern, je nach Verfügbarkeit einen Anlagewechsel vorzunehmen oder eine Teil- bzw. Gesamtauszahlung auf das hinterlegte Referenzkonto zu veranlassen. Bei einer Teilauszahlung erfolgt für den Restbetrag dann eine Laufzeitverlängerung.

Welche Kündigungsfristen gelten bei Festgeld?

Festgeldkonten haben im Vergleich zu einem Sparbuch oder Sparbrief oft keine Kündigungsfrist im eigentlichen Sinne. Lediglich die Auszahlung auf das Referenzkonto kann ein paar Tage in Anspruch nehmen. In der Regel handelt es sich um 2-3 Werktage. 

Um Festgeld zu kündigen oder auszahlen zu lassen, ist der rechtzeitige Eingang der Kündigung bei der Bank wichtig. Bei vielen Banken ist das bis 3-5 Werktage vor Laufzeitende möglich. Senden Sparer das Kündigungsschreiben per Post, ist die Versandzeit zu berücksichtigen. Es empfiehlt sich dennoch, genauer im Vertrag des Festgeldkontos und in den AGBs der Bank nachzulesen, ob eine Kündigungsfrist festgelegt wurde.

Bei ZINSPILOT können Sparer bis wenige Tage vor Ablauf der Laufzeit den Status ihrer Geldanlage anpassen. Daher ist es bei ZINSPILOT nicht notwendig, das Festgeldkonto zu kündigen. Sie können sich Ihr Geld zum Ende der Laufzeit auszahlen lassen und das Festgeldkonto ist dadurch automatisch geschlossen. Wenn Sie anschließend Ihr Geld in ein neues Festgeld anlegen möchten, wählen SIe einfach das für Sie passende Angebot aus in unserem Festgeld-Vergleich aus.

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Kann man Festgeld auch früher kündigen?

Im Allgemeinen ist es nicht vorgesehen, Festgeld vorzeitig zu kündigen. Banken machen nur wenige Ausnahmen, die meist auf Kulanz beruhen. Denn im Gesetz (§314 BGB) ist lediglich festgelegt, dass eine Festgeldanlage aus wichtigem Grund vorzeitig gekündigt werden kann. Was ein wichtiger Grund ist, liegt jedoch im Ermessen der Bank und der Gerichte. Gründe, bei denen bisher laut verschiedener Gerichtsurteile eine vorzeitige Kündigung des Festgeldkontos möglich war, sind das Ableben des Kontoinhabers oder eine drohende Insolvenz der Bank. Rutscht der Kontoinhaber in die Arbeitslosigkeit und bezieht Hartz IV, ist die Kulanz der Banken oft hoch und er kann das Festgeld vor Ablauf der Laufzeit kündigen. Liegen andere finanzielle Notsituationen vor, kann der Kontoinhaber seine Bedürftigkeit schildern und ebenfalls auf die Kulanz der Bank hoffen. Verpflichtet zum vorzeitigen Auflösen des Festgeldkontos sind Banken jedoch nicht. 

Gestattet die Bank das vorzeitige Auflösen des Festgeldkontos, kommen auf den Sparer meist Gebühren und Zinseinbußen zu. Das gilt für Kündigungen aus Kulanz und schweren Gründen. Wie hoch die Kosten sind und was mit den bereits gezahlten Zinsen passiert, ist von Bank zu Bank unterschiedlich. Oftmals kommt es auch darauf an, zu welchem Zeitpunkt gekündigt wird, also wie viel von der Laufzeit der Geldanlage noch übrig ist.

Wenn Sparer ihr Geld nicht für eine bestimmte Zeit fest anlegen möchten, kann sich ein Tagesgeldkonto als Alternative lohnen. Im Vergleich zum Festgeld sind die Zinsen beim Tagesgeld zwar oft niedriger, dafür bietet es eine hohe Flexibilität. Sparer können täglich über ihr Erspartes verfügen, eine Auszahlung veranlassen oder bei manchen Anbietern sogar direkt in ein anderes Angebot wechseln.

Laufzeitende: Festgeld kündigen oder erneut anlegen?

Neigt sich die Laufzeit des Festgeldes dem Ende zu, kann es sich lohnen, neue Entscheidungen zu treffen. Möchten Sie das Festgeld kündigen und sich von dem Geld etwas kaufen oder das Geld lieber erneut anlegen? Welche Laufzeit bietet sich für die Wiederanlage an?

Die Wahl, welche Laufzeit die passende ist, hängt unter anderem von der persönlichen Lebenssituation und den Sparzielen ab. Können Sparer beispielsweise auf das Geld für denselben Anlagezeitraum wie zuvor verzichten, kann das Festgeldkonto in der Regel einfach weitergeführt werden, ohne dass eine Kündigung erfolgt. Um die Laufzeit zu ändern, ist bei vielen Banken jedoch eine Kündigung notwendig.

Bei ZINSPILOT allerdings nicht. ZINSPILOT-Kunden können sich für einen Anlagewechsel (je nach Verfügbarkeit) entscheiden, ohne dass dabei eine Kündigung des Festgeldkontos notwendig ist. Sobald das gesamte Guthaben vom Festgeldkonto genommen wird, entweder durch einen Anlagewechsel oder durch die vollständige Auszahlung des Geldes, wird das Konto vom Zinsportal automatisch geschlossen. Der Aufwand für das Kündigen des Festgeldkontos entfällt.Wer sich für eine Wiederanlage entscheidet, kann mit dem Festgeldvergleich von ZINSPILOT ganz einfach verschiedene Anlagezeiträume anhand ihrer Zinssätze vergleichen.

Fazit: Festgeld vorzeitig zu kündigen ist in der Regel nicht möglich

Aufgrund der festen Laufzeit ist zu vermuten, dass Festgeld automatisch endet und es keiner Kündigung bedarf. Das trifft so jedoch nicht zu. Die meisten Banken verlängern das Festgeld am Ende der Laufzeit automatisch um denselben Anlagezeitraum, wenn bei ihnen keine Kündigung eingegangen ist. Dadurch wird Sparern einiges an Aufwand erspart, wenn sie ihr  Geld erneut für dieselbe Zeit anlegen möchte. Insofern das Geld über eine andere Laufzeit hinweg in Festgeld angelegt oder das Guthaben ausgezahlt werden soll, ist meist eine schriftliche Kündigung notwendig. Lange Kündigungsfristen gibt es in der Regel nicht. Bei ZINSPILOT können sich Sparer sogar ohne Kündigung ihr Geld auszahlen lassen oder einen Anlagewechsel vornehmen. Im Anlage-Cockpit können sie den Status ihrer Festgeldanlage bis wenige Tage vor dem Ablauf der Laufzeit je nach Wunsch anpassen.

Möchten Sparer ein Festgeld vorzeitig kündigen, ist das allerdings nur aus wenigen wichtigen Gründen möglich. Gerichte haben bisher entschieden, dass das Ableben des Kontoinhabers sowie eine drohende Insolvenz der Bank zu den wichtigen Gründen zählen. Zum vorzeitigen Auflösen des Festgeldes sind Banken dennoch nicht verpflichtet. Was als wichtiger Grund gilt, um das Festgeld vorher kündigen zu können, liegt im Ermessen der Bank. Bei finanziellen Notsituationen, wie Arbeitslosigkeit und das Beziehen von Hartz IV, können Sparer häufig mit der Kulanz ihrer Bank rechnen.

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