Steuererklärung - was sich durch die Corona-Pandemie ändert

Vor allem für das Corona-Jahr 2020 können Sparer in diesem Jahr einiges steuerlich geltend machen. Daher lohnt es sich umso mehr, dass man sich etwas Zeit für die Steuererklärung nimmt und sie beim zuständigen Finanzamt bis zum 31.07. einreicht oder einen Steuerberater beauftragt, der dafür sogar bis Anfang des Folgejahres Zeit hat.

Erfahren Sie in diesem Artikel, durch welche Corona bedingten Änderungen Sie bei der Steuererklärung mehr Geld sparen können:

Homeoffice-Pauschale und häusliches Arbeitszimmer

Weil viele Steuerzahler ihre Arbeit in die eigenen vier Wände verlegen mussten, wurde vom Gesetzgeber eine Homeoffice-Pauschale für 2020 und 2021 in Höhe von 5 Euro pro Tag bis maximal 600 Euro pro Jahr festgelegt. Dieser Betrag ist jedoch in die Werbungskostenpauschale einzuberechnen und wird nicht zusätzlich gewährt.

Die Homeoffice-Pauschale gilt vor allem für Steuerzahler, die kein häusliches Arbeitszimmer vorweisen können. Ein solches Zimmer besteht im steuerrechtlichen Sinne dann, wenn es sich um einen separaten Raum handelt, der ausschließlich für die Arbeit genutzt wird. Zudem darf für den Zeitraum kein anderer Arbeitsplatz zur Verfügung gestanden haben. Insofern also ein häusliches Arbeitszimmer vorliegt, können Sparer die anteiligen Mietkosten des Raumes anstelle der Homeoffice-Pauschale steuerlich absetzen.

Werbungskosten

Steuerzahler, die während der Corona-Pandemie 2020 im Homeoffice tätig waren, können in diesem Jahr bei den Werbungskosten noch mehr Geld sparen. Denn unter anderem sind angefallene Telefon-, Internet- und Stromkosten, die zur Ausübung der Arbeit notwendig waren, von der Steuer absetzbar.

Für die Telefon- und Internetkosten haben Steuerzahler einerseits die Option, einen Pauschalbetrag in Höhe von 20 Prozent anzugeben, der auf einen Höchstbetrag von 20 Euro pro Monat limitiert ist. Eine andere Möglichkeit ist, durch Einzelnachweise 100 Prozent anrechnen zu lassen. Hierbei darf jedoch lediglich der berufliche Anteil hinterlegt werden.

Ebenso sind Stromkosten, die beispielsweise durch die berufliche Verwendung eines Computers oder Handys entstanden sind, als Werbungskosten zu betrachten. Allerdings dürfen Steuerzahler auch hier nur den beruflich genutzten Strom absetzen. Bei einer Vollzeitstelle können sie dementsprechend in der Regel mit 8 Stunden pro Arbeitstag rechnen.

Fortbildungskosten

Berufsbedingte Fortbildungen, die nicht durch den Arbeitgeber, sondern privat finanziert wurden, können Steuerzahler als Werbungskosten angeben. Das gilt sowohl für Seminare und Kurse, die direkt besucht wurden als auch für die, die online stattfanden.

Zudem können gebuchte Fortbildungen, die aufgrund der Corona-Pandemie ausgefallen sind, in der Steuererklärung berücksichtigt werden. Denn insofern bereits getätigte Buchungen nicht mehr stornierbar sind oder Stornogebühren anfielen, ist es möglich, diese als Werbungskosten einzutragen.

Corona Rückholaktion

2020 wurden aufgrund von Grenzschließungen etliche Flüge gestrichen, sodass über 200.000 Urlauber und Geschäftsreisende den Rückflug nach Deutschland nicht antreten konnten. Daher wurden seitens der deutschen Regierung Flugzeuge gechartert, die die Menschen aus den verschiedenen Ländern zurückholten. Die daraus entstandenen Kosten wurden in Form von Pauschalen auf die jeweiligen Personen umgelegt. Diese liegen je nach Entfernung bei 200 bis 1000 Euro. Steuerzahler, die ihren Flug vor einer Reisewarnung angetreten haben, können die durch die Rückholaktion entstanden Kosten innerhalb der Steuererklärung absetzen.

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Hinweis: Alle Angaben können sich durch Änderung in der Besteuerung ändern. Die Angaben basieren auf dem aktuellen Informationsstand. Sie sind unverbindlich und stellen keine steuerliche Beratung dar. Grundsätzlich richtet sich die Besteuerung nach den persönlichen Verhältnissen. Zur individuellen Klärung steuerrechtlicher Fragen empfehlen wir die Hinzuziehung eines Steuerberaters oder einer anderen gemäß §2 StBerG befähigten Person.

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