Steuererklärung: So sparen Sie Steuern bei ZINSPILOT

Sparer, die ihr Geld im Ausland anlegen, freuen sich in der Regel über einen deutlich höheren Zins, als er hierzulande üblich ist. Bei fließenden Zinserträgen von einem Land ins andere, wollen allerdings meist gleich zwei Staaten mitverdienen. Doch aufgrund von bilateralen Verträgen können Anleger ihren Steuerbetrag deutlich reduzieren.

Steuern sparen leicht gemacht mit dem Doppelbesteuerungsabkommen

Personen, die in Deutschland steuerpflichtig sind, zahlen in Deutschland 25 Prozent Abgeltungssteuer zuzüglich 5,5 Prozent Solidaritätszuschlag und ggf. Kirchensteuer auf Kapitalerträge. Darüber hinaus fällt in dem „Quellenland“, wo der Kapitalertrag erwirtschaftet wurde, eventuell noch eine sogenannte Quellensteuer an. Diese muss bzw. müsste an das dortige Finanzamt abgeführt werden. Jedoch können Doppelbesteuerungsabkommen kurz DBA, die Quellensteuer deutlich reduzieren, nicht selten sogar auf 0 Prozent.

Deutschland hat mit allen 28 Mitgliedstaaten der Europäischen Union bilaterale Verträge geschlossen, um die doppelte Besteuerung zu vermeiden bzw. die Steuer zu reduzieren. Diese Doppelbesteuerungsabkommen greifen z.B. bei  Zinseinnahmen, Ausschüttungen von Fonds, Dividenden und Kursgewinnen aus Wertpapiergeschäften. Dabei erheben z.B. die folgenden acht EU-Mitglieder (Estland, Großbritannien, Frankreich, Malta, Schweden, Zypern, Luxemburg und Niederlande) überhaupt keine Quellensteuer auf Zinsgewinne. Und bei den folgenden neun Staaten (Spanien, Ungarn, Irland, Island, Kroatien, Österreich, Rumänien, Slowakei und Tschechien) kann die Steuer mithilfe des DBA sogar auf 0 Prozent gesenkt werden.

Ansässigkeitsbescheinigung einreichen um die Quellensteuer zu sparen

Bei einigen Banken muss aufgrund der gesetzlichen Vorgaben des jeweiligen Landes zusätzlich noch eine Ansässigkeitsbescheinigung beim zuständigen Wohnsitzfinanzamt eingeholt werden. Erst mit der Ansässigkeitsbescheinigung kann die Quellensteuer erstattet werden. ZINSPILOT versucht den Prozess so einfach wie möglich für Sie zu gestalten und stellt Ihnen hierfür eine Ausfüllhilfe für die steuerliche Ansässigkeitsbescheinigung zur Verfügung.

Wo kann ich einen Freistellungsauftrag oder eine NV- Bescheinigung einreichen?

Selbstverständlich können Sie auch bei ZINSPILOT einen Freistellungsauftrag (FSA) einreichen. Im Rahmen des Freistellungsauftrages werden nur Zinserträge berücksichtigt, die dem Anleger nach der Hinterlegung des FSA zugegangen sind. Das ausgefüllte Formular für Ihren Freistellungsauftrag wird dann bei unserer Partnerbank, Sutor Bank oder flatex Bank, für das jeweilige Kundenkonto hinterlegt. Damit gilt ein FSA für alle Konten bei der Sutor bzw. flatex Bank und nicht exklusiv für Erträge, die über ZINSPILOT generiert wurden.

Wenn die Einkommenssteuer bei Ihnen entfällt, weil Ihre Einkünfte für das gesamte Jahr unter dem Grundfreibetrag (Stand 2019: 9.168 Euro für Alleinstehende und 18.336 Euro für Verheiratete) liegen, kann eine NV-Bescheinigung verhindern, dass über den Sparerfreibetrag hinausgehende Kapitalerträge mit Abgeltungssteuer, Solidaritätszuschlag und evtl. Kirchensteuer, besteuert werden.

Eine NV-Bescheinigung erhalten Sie auf Antrag bei Ihrem zuständigen Finanzamt. Das Finanzamt überprüft dann anhand Ihrer Angaben und entscheidet entsprechend, ob eine NV-Bescheinigung ausgestellt wird. Die NV-Bescheinigung müssten Sie dann bitte im Original (das Dokument verbleibt dann bei der Bank und wird nicht zurückgeschickt) direkt an die jeweilige Partnerbank von ZINSPILOT schicken. Also entweder an die: Sutor Bank: Max Heinr. Sutor oHG Herrmannstr. 46, 20095 Hamburg ODER an die: Flatex: flatex Bank AG, Magazinstr. 2, 08056 Zwickau.

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