Sparvolumen steigt durch Corona-Pandemie erstmals auf über 500 Mrd. Euro

Durch die Corona-Pandemie hat sich das Sparverhalten in Europa erheblich verändert. Immer mehr Menschen halten ihr Vermögen beisammen. Als Folge wurde im vergangenen Jahr mehr Geld auf Girokonten, Sparbüchern, Tagesgeld und Festgeld hinterlegt als je zuvor. Das zeigt eine repräsentative Studie der Deposit Solutions GmbH.

Die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf das Sparverhalten

Bedenken um die anhaltend unsichere wirtschaftliche Lage und die weitreichenden Einschränkungen des öffentlichen Lebens sind nur zwei Gründe, die dazu führten, dass 2020 höhere Beträge als vor der Pandemie gespart wurden. Diese Entwicklung zeigt sich laut der Studie sowohl in Deutschland als auch in allen anderen großen europäischen Volkswirtschaften.

So stieg das Sparvolumen innerhalb der Eurozone im Vergleich zum Vorjahr um 48 Prozent auf insgesamt 585 Milliarden Euro netto. Davon zahlten deutsche Sparer rund 150 Milliarden Euro auf ihre privaten Kundenkonten ein.

Das stärkste Einlagenwachstum in Europa wurde jedoch in Großbritannien verzeichnet. Im Vergleich zum Vorjahr stieg es um 170 Prozent.

Netto-Zuflüsse auf Privatkundenkonten in der Eurozone

Netto-Zuflüsse auf Privatkundenkonten in Großbritannien

Das Bedürfnis nach Sicherheit und Flexibilität

Pro Kopf hatten Sparer in der Eurozone im Durchschnitt über 1.000 Euro mehr auf ihren Konten als noch zu Beginn der Corona-Pandemie. Vor allem in Frankreich und in Deutschland zeigte sich 2020 eine besonders hohe Sparbegeisterung. Diese wurde lediglich durch die extreme Entwicklung in Großbritannien übertroffen. Mit umgerechnet rund 2.500 Euro pro Kopf erhöhte sich das Sparvolumen im Jahresvergleich auf mehr als das 2,5-Fache.

Netto-Zuflüsse auf Privatkundenkonten pro Kopf

„Die Bankguthaben steigen, doch viele Sparer bekommen bei ihrer Hausbank nur sehr niedrige oder gar keine Zinsen mehr. Die öffentliche Debatte dreht sich in Deutschland jedoch relativ einseitig um die Frage, wie Sparer in andere Produktkategorien wie zum Beispiel Aktien geführt werden können – ohne auf die Tatsache Rücksicht zu nehmen, dass viele Menschen ihr Geld offenkundig lieber auf Bankkonten halten möchten“, sagt Dr. Tim Sievers, CEO und Gründer von Deposit Solutions. „Man sollte das Bedürfnis der Sparer nach Sicherheit und finanzieller Flexibilität ernst nehmen.“

Für Sparer in Deutschland haben wir uns auf ZINSPILOT eben diesem Bedürfnis angenommen. Denn ganz gleich, ob Sie Ihr Geld während oder nach der Corona-Pandemie anlegen möchten, bei ZINSPILOT bieten wir Ihnen sichere und gut verzinste Tagesgeld- und Festgeldangebote.

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Über die Analyse

Die Analyse basiert auf der Deposit Solutions-Studie „2020 European Deposit Market Spotlight“. Auf Grundlage von Daten und Bilanzberichten der Europäischen Zentralbank, der Bank of England, des Statistischen Bundesamts, von Eurostat und Barkow Consulting untersucht sie die Entwicklung der Privatkundeneinlagen bei Banken in der Eurozone und im Vereinigten Königreich.

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