Seit Kurzem bei ZINSPILOT - unsere erste Anlagebank aus der Slowakei

Die slowakische Republik ist ein traditionsbewusstes Land, das nach einer langjährigen Verbindung mit Tschechien im Jahr 1993 als eigenständiger Staat aus der Tschechoslowakei hervorging. Seit 2004 zählt die Slowakei mit ihren rund 5,5 Millionen Einwohnern, ebenso wie Tschechien, zu den Mitgliedern der Europäischen Union und der NATO.

Die mit Abstand größte Stadt des Landes ist mit einem Anteil von etwa 10 % an der Gesamtbevölkerung die Hauptstadt Bratislava. An der südwestlichen Spitze der Slowakei, im Dreiländereck mit Österreich und Ungarn gelegen, ist sie nicht nur das politische Zentrum der Slowakei, sondern auch der Hauptsitz unserer neuen Anlagebank.

Privatbanka

Das Kreditinstitut Privatbanka wurde 2005 in der Slowakei gegründet. Sie gilt als erste Bank des Landes, die vollends auf dem Geschäftsbereich Private Banking aufbaut. Dabei konzentriert sich die Privatbanka unter anderem auf Finanz- und Wertpapierdienstleistungen. Die Bank verzeichnete in den letzten Jahren ein stetiges Wachstum ihres Reingewinns und erhielt vier Jahre in Folge den prestigeträchtigen slowakischen Gold Coin Award für ihr Privatbanka Wealth Management-Paket.  

Darüber hinaus ist die Privatbanka Mitglied im nationalen Einlagensicherungsfonds der Slowakischen Republik. Der Fonds sichert Spareinlagen privater Anleger durch die EU-weit harmonisierten Einlagensicherung bis zu einem Gegenwert von 100.000 Euro pro Kunde und Bank.  

Seit Juni 2007 ist Penta Investments Limited der alleinige Anteilseigner der Privatbanka. Penta Investments ist eine mitteleuropäische Investmentgruppe, die sich auf langfristige Investitionen spezialisiert hat. Die Investmentgruppe verfügt unter anderem über Niederlassungen in Amsterdam, Bratislava, München, Prag und Warschau. 

Die Slowakei und ihre Wirtschaft

Die Slowakei gilt als hoch industrialisierte und stark exportorientierte Volkswirtschaft mit einem Bruttoinlandsprodukt von 94,2 Milliarden Euro sowie einem stabilen Wirtschaftswachstum von rund 2,3 Prozent (Stand: 2019). Die wirtschaftlichen Stärken der Slowakei liegen unter anderem in ihrer langen industriellen Tradition, gut ausgebildeten Arbeitskräften und dem Wegfallen von Wechselkursrisiken und Transaktionskosten aufgrund der seit 2009 bestehenden Mitgliedschaft in der Eurozone.

Treibende Kraft in der slowakischen Industrie war 2019 mit einem Anteil von 47 Prozent der Automobilsektor. Die Kraftfahrzeug- und Kraftfahrzeugteile-Produktion trugen zu rund 30 Prozent zum Gesamtexport des Landes bei.  

Darüber hinaus spielen deutsche Unternehmen wie Volkswagen, Deutsche Telekom, Siemens, Continental oder auch E.ON ebenfalls eine erhebliche Rolle in der slowakischen Wirtschaft. Insgesamt sind etwa 500 deutsche Unternehmen dauerhaft im Land tätig und beschäftigen circa 100.000 Menschen.

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