Der Inflation entgegenwirken mit EU-Tagesgeld

Trübe Aussichten für Sparer: Die Europäische Zentralbank (EZB) hält an der Politik des billigen Geldes fest und belässt seit dem Frühjahr 2016 den Leitzins unverändert bei null Prozent. Kürzlich wurde bekannt, dass die EZB sogar bis 2020 an den Nullzinsen für Sparer festhalten will. Chefvolkswirte von Banken und Wirtschaftsforscher prognostizieren keinen Anstieg der Zinsen in den kommenden Jahren. Marcel Fratzscher, Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) in Berlin vermutet, dass „auch ab 2019 die Zinsen nur sehr langsam wieder steigen“ werden. Zwar habe sich die Konjunkturlage in Europa verbessert und die Inflationsrate zog wieder leicht an, doch die Ökonomen sehen für die Zukunft wenig Inflationsdruck in der Eurozone. Für Anleger bedeutet das, noch mindestens weitere zwei Jahre niedrige Zinsen auf Ihr Erspartes.

Tagesgeld: nach wie vor eine beliebte Geldanlage

Doch obwohl die Zinsen sehr niedrig sind, immer mehr Banken Strafzinsen einführen und Sparer reale Verluste Ihres Geldes einbüßen, ist die Sparlaune der Deutschen ungebremst: Um die 15.000 Euro parkt die Bevölkerung hierzulande auf dem Tagesgeldkonto. Deutsche Sparer trotzen den Niedrigzinsen und realen Verlusten, denn für das Tagesgeld sprechen zwei entscheidende Gründe: Verfügbarkeit und Sicherheit. Die erste Gewissheit: Mein Geld ist schnell verfügbar. Wenn die Waschmaschine kaputt ist oder das Auto nicht mehr anspringt, ist es sehr beruhigend zu wissen, dass man schnell auf das Ersparte vom Tagesgeldkonto zugreifen kann. Die zweite Gewissheit: Mein Geld ist sicher. Bei vielen Anlegern spielen hohe Erträge und Zinsen nur eine untergeordnete Rolle. In erster Linie schätzen deutsche Sparer das Höchstmaß an Sicherheit, das ein Tagesgeld bietet. Auch laut der Bundesbank bevorzugt die Mehrheit der Bürger ganz klar liquide und risikoarme Anlagen – genau das bietet das Tagesgeld. 

Reale Verluste lassen sich begrenzen

Auch wir müssen zugeben, dass Sparer aktuell kaum Zinsgewinne einfahren, mit denen sie die derzeitige Inflationsrate ausgleichen können. Aber immerhin lassen sich die Verluste begrenzen, wie unsere Infografik zeigt. Wir stellen die durchschnittlichen Tagesgeldzinsen von deutschen und europäischen Banken im Hinblick auf die Inflationsrate gegenüber und zeigen Ihnen, wie sich der Wertverlust in den vergangenen Monaten entwickelt hat. Für das Tagesgeld bei EU-Banken steht stellvertretend das Tagesgeld unserer Alpha Bank Romania.

Teurere Lebensmittel und Pauschalreisen haben die Inflation im Juli 2017 wieder leicht ansteigen lassen auf 1,7 Prozent. Wie unsere Grafik zeigt, sind zwar gegenwärtig keine höheren Zinsen als Ausgleich zur steigenden Inflation in Sicht. Aber aktuell bekommen ZINSPILOT-Kunden bei der Alpha Bank Romania 0,77 Prozent für das Tagesgeld – der durchschnittliche Zinssatz für ein deutsches Tagesgeld liegt derzeitig bei 0,25 Prozent: ein Zinsvorteil von 0,52 Prozent. Im Vergleich dazu haben im Dezember 2016 Sparer unser Alpha Bank Tagesgeld für 1,01 Prozent erhalten – bei deutschen Banken wurden im Schnitt 0,29 Prozent Zinsen auf das Tagesgeld gegeben. Das ergibt ein Plus von 0,72 Prozent Zinsen.

Unsere Finanzempfehlung: Willkommensprämie und Bonus-Aktion sichern

Um den Wertverlust ein wenig einzudämmen, raten wir Ihnen die Willkommensprämie und verschiedene Bonus-Aktionen von Banken zu beachten. Aktuell bekommen Neukunden bei uns einen Bonus von bis zu 75 Euro. Für eine Neuanlage in Festgeld erhalten Sie auf ZINSPILOT z.B. den CBL Bank Festgeldbonus von bis zu 125 Euro erhalten.

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