Anleger sollten auf die Einlagensicherung und das Rating achten

Sicherheitsbewusste Anleger aufgepasst: Doppelte Absicherung schützt Ihr Vermögen bei der Geldanlage. Auch wenn Tagesgeld und Festgeld sichere Anlageformen sind, sollten Sie dennoch auf die Einlagensicherung und das Rating des Herkunftslandes der Anlagebank achten. Wir bei ZINSPILOT sind sehr darauf bedacht unsere Kunden über den Schutz der Einlagen transparent zu informieren. So unterliegen alle unsere Angebote der EU-weit harmonisierten Einlagensicherung. Zusätzlich listen wir bei allen unseren Angeboten das Länderrating sowie den ZINSPILOT-Ratingindex.

Doppelte Sicherheit

Die Hausbanken vor Ort bieten schon lange keine attraktiven Zinsen mehr. Deshalb lohnt es sich für Sparer bei der Suche nach attraktiven Zinsen auf Tages- und Festgeld einen Blick auf unbekannte Banken aus dem Ausland zu werfen. Auch wenn Sie von den Finanzinstituten bisher noch nichts gehört haben, bieten diese Ihnen durchaus lukrative Erträge – und das bei vollem Schutz. Dafür sollten Sie auf die doppelte Sicherheit und auf folgende Kriterien achten: Neben der EU-weit harmonisierten Einlagensicherung gibt das Rating des Herkunftslandes der Anlagebank Aufschluss wie gut es um die Bonität bestellt ist.

1. Kriterium: Achten Sie auf die Einlagensicherung

Innerhalb der Europäischen Union sind Einlagen bis zu einem Gegenwert von 100.000 Euro inklusive Zinsen pro Kunde und Finanzinstitut abgesichert. Damit haben Anleger einen rechtlich bindenden Anspruch auf Entschädigung. Bei jedem Anlageangebot stellt ZINSPILOT unter Einlagensicherung den „Informationsbogen für den Einleger“ für die jeweilige Anlagebank zur Verfügung. In diesem Dokument finden Anleger alle relevanten Informationen über die gesetzliche Einlagensicherung gemäß dem Einlagensicherungsgesetz des jeweiligen Anlagelandes.
 
Für Anlagebanken, die in Großbritannien ansässig sind, gilt eine Sicherungsgrenze von 85.000 GBP. Auch nach dem Brexit-Referendum sind Geldanlagen weiterhin durch die gesetzliche Einlagensicherung in Großbritannien geschützt. Garantiert wird diese durch den britischen Einlagensicherungsfonds vom Financial Services Compensation Scheme (FSCS).

Zudem sind alle Länder der Europäischen Union dazu verpflichtet, finanzstarke nationale Einlagensicherungsfonds aufzubauen. Jedes EU-Land muss bis zum Jahr 2024 dafür sorgen, dass diese Fonds mindestens ein Kapital in Höhe von 0,8 % der gedeckten Einlagen aufgebaut haben. Damit strebt die EU die Errichtung eines einheitlichen Schutzniveau für Sparer in der gesamten Union an und garantiert so, dass alle Einlagensicherungssysteme der einzelnen EU-Staaten dasselbe Maß an Stabilität aufweisen.

2. Kriterium: Achten Sie auf die Ratings der großen Ratingagenturen

Bei jedem Anlageangebot über ZINSPILOT können Sparer das Länderrating des jeweiligen Bankenstandortes einsehen. Diese Angabe stammt immer von einer der großen Ratingagenturen - entweder Standard & Poor’s oder Fitch. Ein Länderrating ist ein Indikator dafür, wie die Solidität eines Staates zu beurteilen ist. Daher empfehlen Verbraucherschützer auch, bei der Anlageentscheidung das Herkunftsland der Bank und dessen Bonitätsnoten bei führenden Ratingagenturen wie Standard &Poor’s (S&P) oder Fitch zu berücksichtigen.

Mit dem ZINSPILOT-Ratingindex ermöglichen wir unseren Anlegern eine Orientierungshilfe an, um die Vielfalt der verschiedenen Einstufungen einfacher bewerten zu können.

Die wichtigsten Ratingagenturen: Standard & Poor's, Fitch Ratings, DBRS

Standard & Poor‘s

Standard & Poor’s (S&P) aus den USA ist international bekannt und zählt zu einer der größten Ratingagenturen der Welt. S&P ist die größte Ratingagentur unter den „Big Three“ (S&P, Moodys, Fitch Ratings). Die Ratingagentur bewertet das Risiko bei einer Investition in eine bestimmte Anlage. S&P greift dafür auf bestehende Daten des Emittenten zurück, der das Rating beauftragt hat. Aktuell ratet die Agentur mehr als 10.000 Emittenten. Wie alle Ratingagenturen unterscheidet auch Standard & Poor’s (S&P) Rating zwischen Short-Term- (Geldmarktpapier) und Long-Term-Ratingklassen (Bonds).

Long-Term-Rating bei Standard & Poor’s (nur Investment-Grade)
Short-Term-Rating bei Standard & Poor’s (nur Investment-Grade)

Fitch Ratings

Die Ratingagentur Fitch Ratings hat ihren Firmensitz in New York und London und beschäftigt an 51 Standorten in der Welt rund 2.000 Mitarbeiter. Fitch Ratings gilt als die kleinste Ratingagentur von den „Big Three“, da sie nur etwa 15 Prozent des Marktes für Ratings ausmacht. Große Bedeutung erlangte die Ratingagentur, indem sie als erste eine Bewertungsskala von AAA bis D verwendete, die bis heute Gültigkeit besitzt. Das Long-Term-Rating bei Fitch für investitionswürdige Ratings („Investment Grade“) endet mit der Note „BBB-“.

Long-Term-Rating bei Fitch Rating (nur Investment-Grade)
Short-Term-Rating bei Fitch Rating (nur Investment-Grade)

DBRS

Die kanadische Ratingagentur DBRS wurde 1976 von Walter Schröder in Toronto gegründet. Sie ist zwar die größte Ratingagentur des Landes, aber nach S&P, Moodys und Fitch Ratings nur die viertgrößte Agentur mit einem globalen Marktanteil zwischen 2 - 3 Prozent. Vor allem auf dem kanadischen Markt hat sich DBRS etabliert, so dass die großen amerikanischen Ratingagenturen hier nicht Fuß fassen konnten. Neben dem Firmsensitz in Toronto hat DBRS inzwischen auch Niederlassungen in New York, Chicago, London, Frankfurt am Main sowie Madrid. Im Unterschied zum Long-Term-Rating von S&P und Fitch Ratings wurden die Noten beim DBRS Rating nicht mit einem zusätzlichen „+“ oder „-“ versehen, sondern haben den Zusatz „high“ bzw. „low“.

Long-Term-Rating bei DBRS (nur Investment-Grade)
Short-Term-Rating bei DBRS (nur Investment-Grade)

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