Zinsausschüttung

Für Spareinlagen wie Festgeld oder Sparbriefe gibt es eine regelmäßige Zinsausschüttung. Diese wird immer nachschüssig berechnet und dem entsprechenden Konto gut geschrieben. 

Wann kann man mit einer Zinsausschüttung rechnen?

Je nach Laufzeit können die Termine für die Zinszahlung in kürzeren oder längeren Intervallen festgelegt sein. Allgemein ist es üblich, bei einer Anlagedauer unter einem Jahr die Zinszahlung nur einmal zum Ende der Laufzeit vorzunehmen. Falls der Vertrag länger als ein Jahr läuft, werden die Zahlungen meist jährlich gutgeschrieben. Einige Banken bieten eine monatliche oder vierteljährliche Zinsgutschrift für ihre Sparkonten an. Die Zahlung wird immer zum Ende von Laufzeitjahr oder Laufzeitmonat angewiesen, nicht zum Ablauf von Kalenderjahr oder Kalendermonat. Bei den Verträgen kann man sich entscheiden, ob die erwirtschafteten Zinsen wieder auf den Festgeldkonten angelegt werden oder auf ein separates Konto fließen sollen. 

Festgeld mit Zinseszins

Wer die Zinsausschüttung auf die Festgeldkonten fließen lässt, kann bei längeren Vertragslaufzeiten vom Zinseszinseffekt profitieren. Dieser Effekt stellt sich ein, wenn der erwirtschaftete Zins wieder angelegt und im nächsten Jahr mit verzinst wird. Diesen Vorgang nennt man auch Thesaurierung. Noch bessere Ergebnisse werden bei einer monatlichen Zinsausschüttung und einer gleichzeitigen Wiederanlage der Erträge erzielt. Mit dieser Anlage lässt sich der Ertrag über die Gesamtlaufzeit deutlich steigern. Allerdings muss man beim Festschreiben des Sparguthabens bedenken, ob man das Kapital eventuell vor Ablauf der Zinsbindung benötigen könnten. Eine vorzeitige Kündigung ist nicht immer möglich oder mit Einbußen bei den Erträgen verbunden.