Zinsbescheinigung 2017

Für Ihre steuerpflichtigen Zinserträge im Jahr 2017 für Anlagen, die Sie über den ZINSPILOT Anlegerservice ausgewählt und über die Max Heinr. Sutor oHG oder die FinTech Group Bank AG abgeschlossen haben, erhalten Sie eine Zinsbescheinigung. Diese wurde Ihnen bereits oder wird Ihnen in den nächsten Tagen  im Anlage-Cockpit in der Rubrik Archiv & Dokumente als PDF-Dokument hinzugefügt.  Die Zinserträge all Ihrer Anlagen sind für Sie übersichtlich in dem Dokument zusammengefasst. Die Zinsbescheinigung finden an dieser Stelle nur ZINSPILOT-Kunden, die in 2017 Zinserträge erzielt haben.

Bitte beachten Sie: Die Ihnen zuzurechnenden steuerpflichtigen Zinserträge für das Jahr 2017 werden Ihrem Wohnsitzfinanzamt ggf. automatisch mitgeteilt. Dieses entbindet Sie jedoch ggf. nicht von Ihren persönlichen Pflichten zur Abgabe einer Steuererklärung inkl. der Anlage KAP. Zur individuellen Klärung steuerrechtlicher Fragen empfehlen wir die Hinzuziehung eines Steuerberaters oder einer anderen gemäß § 2 StBerG befähigten Person.

Keine Berücksichtigung von Freistellungsaufträgen und NV-Bescheinigungen für Zinserträge in 2017

Bitte beachten Sie, dass eventuell bei der Max Heinr. Sutor oHG oder der FinTech Group Bank AG erteilte Freistellungsaufträge oder NV-Bescheinigungen nicht für Anlagen im Rahmen des ZINSPILOT-Anlegerservices für das Jahr 2017 berücksichtigt wurden.

Die Bereitstellung der Zinsbescheinigung für einen Großteil der Anleger letztmalig erfolgen muss. Denn seit dem 01.01.2018 können Sie bei Ihrer Partnerbank, mit der Sie die Nutzungs- und Treuhandvereinbarung abgeschlossen haben (Max Heinr. Sutor oHG bzw. FinTech Group Bank AG), einen Freistellungsauftrag bzw. eine Nichtveranlagungsbescheinigung (NV) für ab dem 01.01.2018 durch Ihre Anlagen erzielte Zinserträge einreichen.

Weitere Informationen finden Sie im „Info & Hilfe“-Bereich in der Rubrik „Steuerinformationen“ auf www.zinspilot.de. Für Rückfragen steht Ihnen der ZINSPILOT-Kundenservice gerne zur Verfügung.

Informationen für Anleger der Austrian Anadi Bank mit Anlagestart vor dem 31.12.2016

Für Anlagen, die vor dem 31.12.2016 gestartet sind und bei denen Zinsen in 2017 fällig und ausgezahlt wurden war in Österreich auf den Zeitraum vom Anlagestart bis zum 31.12.2016 eine EU-Zinssteuer in Höhe von 35% auf die bis dahin rechnerisch entstandenen Zinsen einzubehalten. Für den Anteil ab dem 01.01.2017 bis zum Fälligkeitszeitpunkt wurde - sofern keine Ansässigkeitsbescheinigung eingereicht wurde - österreichische Kapitalertragsteuer in Höhe von 25% einbehalten.

Wichtig für Sie als Anleger: In Deutschland wurde seitens der Finanzverwaltung in den Steuererklärungsformularen 2017 die Anrechnungsmöglichkeit für die auf den 31.12.2016 einbehaltene EU-Zinssteuer nicht berücksichtigt. Es fehlt das entsprechende Feld in der Anlage KAP der Steuererklärung.

ZINSPILOT befindet sich derzeit für Sie in Abstimmung mit den deutschen Finanzbehörden, wie in Ihrem Fall die Anrechnung der EU-Zinssteuer trotz fehlendem Formularfeld in Deutschland erfolgt. Sobald wir eine finale Rückmeldung durch die deutschen Finanzbehörden erhalten haben, werden wir Sie umgehend darüber informieren.

Für einen Mustertext für die Anrechnung der EU-Zinsteuer klicken Sie hier. Bitte beachten Sie, dass dieser durch ZINSPILOT bereitgestellte Mustertext nur als Hilfestellung dient und keine Form der Steuerberatung darstellt.

Ggf. erfolgt die Anrechnung nicht für 2017 sondern aus technischen Gründen seitens der Finanzverwaltung durch eine Änderung des Steuerbescheids für 2016 (dem Jahr des Einbehaltes der EU-Zinssteuer). Sofern Sie in 2016 keine Steuererklärung abgegeben haben, könnte dieses für die Erstattung der EU-Zinssteuer erforderlich sein. Der finale Beschluss der deutschen Finanzbehörden für diesen Sachverhalt ist frühestens Ende April 2018 zu erwarten.

Sofern Ihr Steuerbescheid vor dem finalen Beschluss ergehen sollte, könnte Ihr Bescheid für diesen Punkt ggf. vorläufig ergehen und eine Erstattung ggf. auch erst nach dem finalen Beschluss erfolgen.

Zu viel gezahlte EU-Zinssteuer für fällige Zinsen in 2017 können Sie bis Ende 2022 geltend machen.

Allgemeines

Die Angaben basieren auf dem aktuellen Informationsstand und können sich durch Anpassungen in der steuerlichen Behandlung ändern. Eine endgültige Auskunft kann Ihnen ZINSPILOT aktuell nicht erteilen, da die finale Klärung des Sachverhaltes seitens der deutschen Finanzbehörden aussteht. Grundsätzlich richtet sich die Besteuerung nach den persönlichen Verhältnissen des Anlegers. Zur individuellen Klärung steuerrechtlicher Fragen empfehlen wir die Hinzuziehung eines Steuerberaters oder einer anderen gemäß § 2 StBerG befähigten Person.

Service-Hotline

Sollten Sie noch Fragen haben erreichen Sie unseren Kundenservice von Montag bis Freitag von 10:00 bis 18:00 Uhr unter folgender Rufnummer:

040 - 210 313 73

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