Steuerinformation 2018

Für Ihre steuerpflichtigen Zinserträge im Jahr 2018 für Anlagen, die Sie über den ZINSPILOT Anlegerservice ausgewählt und über die Max Heinr. Sutor oHG oder die flatex Bank AG als Partnerbank abgeschlossen haben, wurden seit dem 01.01.2018 erstmals die deutschen Steuern direkt von der jeweiligen Partnerbank einbehalten. Dies erfolgte unter Berücksichtigung Ihrer individuellen Steuermerkmale, d.h. z.B. Kirchensteuerpflicht, ggf. eingereichter Freistellungsauftrag oder NV-Bescheinigung.

Hinweise für Anleger mit einem ZINSPILOT Konto bei der Sutor Bank

Die Steuerbescheinigung 2018 kann in Ihrem persönlichen ZINSPILOT Anlage-Cockpit im Bereich „Archiv & Dokumente“ abgerufen werden. Ein automatischer Versand per Post erfolgt nicht.

Die Steuerbescheinigung der Sutor Bank berücksichtigt alle Produkte bei der Sutor Bank, nicht nur die ggf. abgeführten Steuern für Anlagen über ZINSPILOT.

Bei einbehaltenen deutschen Steuern und einer nachträglichen Hinterlegung Ihres Freistellungsauftrags oder einer NV-Bescheinigung für das Steuerjahr 2018, wurden diese Steuern am Monatsultimo nach der Hinterlegung Ihres Freistellungsauftrags automatisch durch die Sutor Bank, zu Gunsten Ihres bei der Sutor hinterlegten Referenzkontos erstattet.
Wenn für Sie bei der Sutor Bank im Steuerjahr 2018 eine NV-Bescheinigung hinterlegt wurde, wird der Posten "Höhe der Kapitalerträge" mit 0 € ausgewiesen, da Ihre über ZINSPILOT erwirtschafteten Zinserträge keiner deutschen Steuerpflicht unterlagen.

Im Ausland abgeführte und ggf. erstattbare, jedoch nicht anrechenbare Quellensteuern sind am Ende der Jahressteuerbescheinigung nachrichtlich ausgewiesen.

Hinweise für Anleger mit einem ZINSPILOT Konto bei der flatex Bank AG

Die Bereitstellung der Steuerbescheinigung 2018 für Anleger mit einem ZINSPILOT Konto bei der flatex Bank AG (bisher: FinTech Group Bank AG) erhalten die Steuerbescheinigung direkt von der flatex Bank AG. Zum aktuellen Zeitpunkt liegen noch keine Informationen über das genaue Datum der Bereitstellung vor. Über die Bereitstellung werden Sie durch die flatex Bank AG informiert.

Hinweise für Anleger der Austrian Anadi Bank mit Anlagestart vor dem 31.12.2016

Für Anlagen, die vor dem 31.12.2016 gestartet sind und bei denen Zinsen in 2018 fällig waren und ausgezahlt wurden, war in Österreich auf den Zeitraum vom Anlagestart bis zum 31.12.2016 eine EU-Zinssteuer in Höhe von 35% auf die bis dahin rechnerisch entstandenen Zinsen einzubehalten. Zeitanteilig ab dem 01.01.2017 bis zum Fälligkeitszeitpunkt wurde - sofern keine Ansässigkeitsbescheinigung eingereicht wurde - österreichische Kapitalertragsteuer in Höhe von 25% in Österreich einbehalten.

Wichtig für Sie als Anleger: In Deutschland wurde seitens der Finanzverwaltung in den Steuererklärungsformularen 2018 die Anrechnungsmöglichkeit für die auf den 31.12.2016 einbehaltene EU-Zinssteuer nicht berücksichtigt. Es fehlt das entsprechende Feld in der Anlage KAP der Steuererklärung. Eine Anrechnung ist jedoch weiterhin möglich.

Einen Mustertext zur Anrechnung der EU-Zinssteuer finden Sie hier. Bitte beachten Sie, dass dieser bereitgestellte Mustertext nur als Hilfestellung dient und keine Form der Steuerberatung darstellt.

Besteuerung von Zinsen in Deutschland

In der Bundesrepublik Deutschland unterliegen Zinserträge eines in Deutschland unbeschränkt steuerpflichtigen Anlegers grundsätzlich der Kapitalertragsteuer (Abgeltungssteuer), dem Solidaritätszuschlag und ggf. der Kirchensteuer. Für sämtliche Kapitalerträge gilt der pauschale Abgeltungssteuersatz von 25%. Hinzu treten allerdings noch jeweils 5,5% Solidaritätszuschlag, 8% / 9% Kirchensteuer (wenn Kirchensteuerpflicht besteht). In Bayern und Baden-Württemberg liegen die Hebesätze für die Kirchensteuer bei 8%, in allen übrigen Bundesländern bei 9%. 

Allgemeines

Die Angaben basieren auf dem aktuellen Informationsstand und können sich durch Anpassungen in der steuerlichen Behandlung ändern. Grundsätzlich richtet sich die Besteuerung nach den persönlichen Verhältnissen des Anlegers. Zur individuellen Klärung steuerrechtlicher Fragen empfehlen wir die Hinzuziehung eines Steuerberaters oder einer anderen gemäß § 2 StBerG befähigten Person.

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