Grüne Geldanlage: Mit gutem Gewissen nachhaltig Geld anlegen

Mit einer Geldanlage nicht nur Rendite erwirtschaften, sondern auch die Welt verbessern? Immer mehr Anleger interessieren sich neben dem Wachstum des Vermögens auch dafür, was es bewirkt. Das bedeutet Geldgeschäfte mit gutem Gewissen abschließen und dadurch von einer Art sozialen Rendite profitieren. Der Begriff „Grüne Geldanlage“ bezeichnet genau diesen Ansatz: das nachhaltige Anlegen von Geld nach ökologischen, ethischen und sozialen Aspekten. Ein wichtiger Ansatz, denn wer möchte schon auf Kosten der Umwelt und Gesellschaft Geld anlegen. 

Die kürzliche UN-Klimakonferenz im polnischen Kattowitz hat gezeigt, wie wichtig ein Zusammentreffen von Vertretern aus Umwelt, Wirtschaft und Technik ist, um die praktische Umsetzung des 2015 in Paris verabschiedeten Weltklimaabkommens zu realisieren. Kernziel ist demnach die Erderwärmung auf 1,5 Grad zu begrenzen. Damit das gelingen kann, sollte Deutschland vor allem den Kohleausstieg forcieren. Auch die Finanzbranche muss ihren Teil dazu beitragen, die Auswirkungen des Klimawandels abzuschwächen und eine ökologisch nachhaltige Entwicklung zu fördern. 

Nachhaltige Geldanlage: Grünes Geld für Anleger

Das Interesse nachhaltig Geld anzulegen, steigt auch in Deutschland. Laut „Forum Nachhaltige Geldanlage“ haben nachhaltige Banken mit Sitz in Deutschland im Jahr 2010 ein Volumen von 19,1 Milliarden Euro an Kundeneinlagen verzeichnet. Im Jahr 2014 waren es dann bereits 28,7 Milliarden Euro und 2017 schon über 35,6 Milliarden Euro an Kundeneinlagen bei deutschen ökologischen Banken. Doch was bedeutet das Konzept der nachhaltigen Geldanlage genau? Liquidität, Sicherheit und Rendite: Das sind die drei klassischen Dimensionen des magischen Dreiecks der Geldanlage. Bei der nachhaltigen Geldanlage wird das Modell um die vierte Dimension „Verwendung des Geldes“ erweitert. Damit fließen auch ökologische, soziale und ethische Kriterien mit in die Bewertung der Geldanlage ein. 

Nachhaltige Banken nutzen Ausschlusskriterien

Für eine nachhaltige Geldanlage gibt es keine einheitliche Definition, da die Begriffe wie „nachhaltige“, „ökologische“, „soziale“, „ethische“ oder „klimafreundliche“ Geldanlage gesetzlich nicht geschützt sind. So werden bei der nachhaltigen Geldanlage in der Regel ganze Bereiche wie Atomenergie, Kinderarbeit, Rüstung und Korruption ausgeschlossen. Auch nachhaltige Banken, Ethik- bzw. Ökobanken genannt, arbeiten häufig nach solchen Ausschlusskriterien, wenn sie Anleihen am Markt kaufen. Zusätzlich vergeben Ethikbanken keine Kredite oder schließen Investments aus, die in klassische Energieträger wie Kohle/Erdöl, Gentechnik, sowie in industrielle Tierhaltung bzw. Nahrungsmittelproduktion fließen. Stattdessen werden positive Kriterien angesetzt und bevorzugt Kredite vergeben sowie Investitionen in den Bereichen Erneuerbare Energien (Wind-, Wasser- und Solarenergie), Nahrung/Agrar, E-Mobilität, Bildung, Gesundheit und Pflege getätigt. Die Herstellung fairer Produkte als auch die Vergabe grüner Kredite an Privatpersonen und grüner Staatsanleihen sind weitere Schwerpunkte des Kreditgeschäfts nachhaltiger Banken. 

Die Produktpalette ökologischer Banken unterscheidet sich in der Regel kaum von konventionellen Geldinstituten. Die klassischen Bankeinlagen wie Sparbuch, Tagesgeld, Festgeld oder Sparbrief bieten auch die meisten Ethikbanken an. 

APS Bank: Ethisch-ökologische Bank mit grünem Konzept 

Auch bei ZINSPILOT gibt es eine nachhaltige Bank: Im vergangenen Jahr startete die APS Bank ihre umweltbewusste Kampagne „It Pays To Go Green“. Das grüne Konzept der Kampagne beinhaltet die Neugestaltung des Öko-Kredits der Bank. Somit konnte die APS Bank der breiteren Nachfrage der Kunden gerecht werden, die Artikel kaufen wollen, die einen positiven Einfluss auf die Umwelt haben. Zu dieser Kategorie gehören energiesparende und erneuerbare Energieprodukte und -systeme, Elektroautos sowie energieeffiziente Geräte. Die Kampagne zielt darauf ab, die Menschen zu Maßnahmen zum Schutz der Umwelt zu inspirieren und steht für das kontinuierliche Engagement der Bank, in das Wohlergehen künftiger Generationen zu investieren. Die Kampagne wurde völlig papierlos konzipiert und verwendet ausschließlich digitale Kommunikationskanäle, um die Umweltbelastung zu reduzieren.

Zusätzlich zeigt unsere maltesische APS Bank soziales Engagement und unterstützt eine Reihe von gemeinnützigen Projekten. Die Vision der Bank ist es, in der Zukunft einer der führenden Treiber der ethischen, sozialen und wirtschaftlichen Entwicklung in der Finanzdienstleistungsbranche zu sein. 

Festgeld der APS Bank: Gute Zinssätze für grünes Geld

Wie zahlreiche Studien zeigen, kostet die Nachhaltigkeit von grünen Geldanlagen keine Renditeverluste, sondern meistens ist die Rendite analog zu den Erträgen, die Kunden bei den gebräuchlichen Geldinstituten erzielen können. Laut „Finanztest“ sei beispielsweise die Rendite beim Tagesgeld vergleichbar mit der anderer Filialbanken. In einigen Fällen können die Zinssätze für nachhaltige Geldanlagen sogar durchaus auch höher ausfallen – ähnlich wie die Angebote bei Online-Plattformen. 

So sind die Festgeldangebote der nachhaltigen APS Bank aus Malta bei ZINSPILOT gelistet. Anleger erhalten zum Beispiel das Festgeld mit 24 Monaten Laufzeit für einen aktuellen Zinssatz von 1,10 Prozent. Auch längere Laufzeiten wie 36 Monate oder 48 Monate überzeugen deutsche Sparer, die eine risikoarme Anlageform wie Festgeld bei einer ökologischen Bank bevorzugen.

ZINSPILOT Blog

Hier erfahren Sie Wissenswertes rund um das Thema Geldanlage, Finanzen sowie Neuigkeiten bei ZINSPILOT. Viel Spaß beim Lesen!