Digitales Anlageland Estland

Mit der LHV begrüßen wir unsere erste Anlagebank aus Estland. Deutsche Sparer können ab sofort ganz bequem die Festgeldangebote der estnischen Bank über ZINSPILOT abschließen und so von den Top-Zinsen profitieren. Denn nicht nur aus finanzieller Sicht ist der baltische Staat ein absoluter Geheimtipp. Estland verfügt über ein sehr gutes Länderrating AA- (S&P) mit hoher Bonität. Ferner wird das baltische Land auch als die digital fortschrittlichste Gesellschaft in Europa bezeichnet, da nahezu alle Behördendienste online verfügbar sind. Haben Sie das noch nicht gewusst? Erfahren Sie bei uns noch weitere interessante Fakten über Estland.

Estland ist Vorreiter bei der Digitalisierung

In keinem anderen Land in Europa lebt man digitaler als in Estland. In den vergangenen Jahren hat sich der baltische Staat an die Spitze der digitalen Bewegung in Europa gesetzt. So ist der Alltag in Estland in vielen Bereichen bereits vollständig digital. 

Mit der ID-Karte den Alltag digital regeln

Sieht aus wie ein gängiger Personalausweis, kann aber viel mehr: Die Esten und Estinnen regeln ihren Alltag digital mit einer sogenannten ID-Karte. Diese ist Führerschein, Gesundheitskarte, Steuernummer und Bibliotheksausweis in einem. Für 98 Prozent der estnischen Bevölkerung ist die ID-Karte fester Bestandteil im Alltag, denn mit 15 Jahren muss sich jeder so eine Karte zulegen. Kein Wunder, da die Verwaltung in Estland völlig papierlos funktioniert und mit 99 Prozent nahezu alle staatlichen Dienste online verfügbar sind, die problemlos mit der ID-Karte abgewickelt werden können.  Mit der Karte können Estländer beispielsweise ganz einfach die neue Regierung digital wählen oder ihre Steuererklärung online einreichen, so wie es bereits 95 Prozent der Esten tun. Um die ID-Karte zu nutzen, muss diese lediglich in ein digitales Lesegerät am Laptop eingesteckt werden. Mit der digitalen Unterschrift authentifizieren die estnischen Bürger dann ihre online getätigten Dienste. Durch digitale Authentifizierungssysteme und die von der gesamten Bevölkerung genutzte digitale Signatur werden schätzungsweise bis zu zwei Prozent des Bruttoinlandsproduktes und 5 Tage Verwaltungsaufwand pro Jahr eingespart. 

e-Residenz: virtueller Bürger Estlands werden

Was in Deutschland auch immer mehr an Beliebtheit gewinnt, erledigt jeder Este schon im Internet. Denn 99 Prozent der Bankgeschäfte werden online abgewickelt und die Bereitschaft zum bargeldlosen Bezahlen steigt stark. „Mit dem virtuellen Bürger“ ist Estland dann Deutschland doch um eine digitale Besonderheit voraus. Mit der sogenannten e-Residenz hat jeder die Möglichkeit auch als nicht Staatsangehöriger die Angebote des digitalen Estlands zu nutzen. Mit der elektronischen Bürgerschaft haben Sie zwar nicht das Recht in Estland zu leben oder zu wählen, aber Sie genießen die Vorteile der digitalen Vorgänge und der EU-Richtlinien. 

e-Estland: standardmäßig alles digital dank Internet

Beste Bedingungen für Digitalisierung bereits vorhanden: Es ist nicht verwunderlich, dass die Bürger in Estland digitaler leben als in jedem anderen europäischen Land. Ganz gleich, ob in der Bahn, auf dem Land oder mitten im Wald – überall haben Esten Internetempfang. Der Mobilfunkstandard 4G (auch LTE genannt) bedeckt 98 Prozent des estnischen Territoriums. Das ganze Land ist mit einem Breitbandanschluss ausgestattet, denn der Zugang zum Internet wird als grundlegendes Menschenrecht betrachtet und ist in der Verfassung verankert. 

„Skype“ ist ein Einhorn aus Estland

Das baltische Land hat zwar nur rund 1,3 Millionen Einwohner, doch bereits 4 „Unicorns“ (deutsch: Einhorn). Der Begriff Einhorn stammt aus dem Finanzwesen und bezeichnet ein Startup-Unternehmen mit einer Marktbewertung von über einer Milliarde US-Dollar. In einem Land, wo Kinder bereits in der Grundschule programmieren lernen, war es nur eine Frage der Zeit, bis erfolgreiche Start-ups aus dem estnischen Boden sprießen. Der in Estland geborene kostenlose Internet-Telefondienstleister „Skype“ löste damals diesen Start-up Boom aus und wurde so zum ersten Einhorn Estlands, da die Software in Tallinn programmiert wurde. Im Jahr 2011 wurde „Skype“ für 8,5 Milliarden US-Dollar von Microsoft übernommen. Die Übernahme hat ein positives Umfeld für Firmengründungen in Estland geschaffen, nicht zuletzt dank der Gründer von „Skype“, die alle ihre Gewinne in ihr Heimatland reinvestierten. Besonders die Hauptstadt Tallinn ist heutzutage ein beliebter Standort für Start-ups. Im europäischen Vergleich ist Estland sogar das Land mit den meisten Start-ups pro Kopf. So profitiert die estnische Wirtschaft stark von der digitalen Gesellschaft, die Estland bietet. 

Über Land und Leute in Estland

Die Landesfläche Estlands ist etwas kleiner als Niedersachsen und ein Stückchen größer als die Schweiz. Doch rund die Hälfte des baltischen Landes ist mit Wäldern bedeckt und nicht bewohnt. So zählt Estland mit 1,3 Millionen Einwohnern zu den am dünnsten besiedelten Ländern Europas. Neben der offiziellen Hauptstadt Tallinn haben die Esten noch weitere Hauptstädte selbst ernannt. So ist die zweitgrößte Stadt des Landes Tartu die langjährige Kulturhauptstadt Estlands. Die estnische Hafenstadt Pärnu wird als Sommerhauptstadt, Jogeva als Winterhauptstadt und Türi als Frühlingshauptstadt bezeichnet. Kuressaare ist die einzige Stadt auf der größten estnischen Insel Saaremaa und wurde zur Hauptstadt der Hochzeiten ernannt. 
Estland ist eine singende Nation und besitzt mit rund 133.000 aufgenommenen Liedern eine der größten Sammlungen von Volksliedern. Neben zahlreichen bekannten estnischen Komponisten zeigt das seit 1869 landesweite Sängerfest die große Bedeutung von Musik in Estland. Alle fünf Jahre findet in Tallinn das Sänger- und Tanzfest statt, an dem sich bis zu 200.000 Interpreten und Zuschauer treffen, um gemeinsam zu singen. Da die vereinigende Wirkung des Festes einzigartig ist, wurde es zum immateriellen Kulturerbe der UNESCO ernannt.
Extrem-Schaukeln als einzigartiger Volkssport Estlands: „Kiiking“ heißt die recht junge Sportart aus dem baltischen Staat bei der man keine Angst vor Höhe haben sollte. Das Wort „Kiiking“ bedeutet in der estnischen Sprache „schaukeln“. Die erste Kiiking-Schaukel erfand Ado Kosk im Jahr 1993. Mit der 360 Grad Schaukel ist es möglich im Stehen zu schaukeln und dabei verletzungsfrei Überschläge zu machen. 

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