Tagesgeld/Flexgeld24 der Hamburg Commercial Bank

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Tagesgeld/Flexgeld24

Produktinformationsblatt

Bei unserem Tagesgeld/Flexgeld24 können Anleger zu den regelmäßigen Zinszahlungsterminen zweimal monatlich über ihr Geld verfügen.

Zinssatz nominal
0,01 % p.a.
Mindestanlage
1 EUR
Produktart
Flexgeld24 (variabel verzinste Spareinlage mit regelmäßiger Verfügbarkeit zu den zwei monatlichen Zinszahlungsterminen)
Laufzeit
Unbegrenzt - Auszahlungaufträge können bis zwei Bankarbeitstage (10 Uhr) vor dem nächsten Zinszahlungstermin erteilt werden.
Anbieter/Bank
Hamburg Commercial Bank AG
Einlagensicherung

Sicherungssystem

Die Hamburg Commercial Bank AG ist Mitgliedsinstitut der Sparkassen-Finanzgruppe. Die Sparkassen-Finanzgruppe verfügt über ein institutsbezogenes Sicherungssystem. Das Sicherungssystem der Sparkassen-Finanzgruppe schützt Einlagen bei einer Sparkasse, einer Landesbank und Landesbausparkasse. Ab dem Austritt der Hamburg Commercial Bank AG aus dem Deutschen Sparkassen- und Giroverband e.V. (DSGV) besteht die Mitgliedschaft im Sicherungssystem der Sparkassen-Finanzgruppe (SFG) für zwei weitere Jahre  fort. Die freiwillige Institutssicherung der SFG bleibt für die Hamburg Commercial Bank AG für diesen Zeitraum im vollem Umfang bestehen. Ziel ist ein nahtloser Übergang vom Sicherungssystem der SFG zum Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken e.V. (BdB). Die gesetzliche Einlagensicherung bleibt nach dem Übergang zum BdB in dem Sicherungsschutz und der Sicherungsgrenze unverändert.

1. Freiwillige Institutssicherung
Ziel des Sicherungssystems ist es, die angehörenden Institute zu schützen und bei diesen drohende oder bestehende wirtschaftliche Schwierigkeiten abzuwenden. Zu diesem Zweck kann die Sicherungseinrichtung z. B. neue Haftungsmittel zuführen, gegenüber Dritten Bürgschaften oder Garantien übernehmen oder sogar Ansprüche Dritter erfüllen. Diese Maßnahmen können auch miteinander kombiniert werden. So soll die Schieflage bei dem betreffenden Institut beseitigt und eine Abwicklung des Instituts nach dem Gesetz zur Sanierung und Abwicklung von Instituten und Finanzgruppen (SAG) abgewendet werden.

Zur Prävention hat das Sicherungssystem eine Risikoüberwachung eingerichtet und organisatorisch verankert. Sie hilft, drohende wirtschaftliche Schwierigkeiten frühzeitig zu erkennen bzw. gar nicht erst aufkommen zu lassen und geeignete Gegenmaßnahmen einzuleiten. Auf diese Weise soll ein Entschädigungsfall (s. Punkt 2) vermieden und die Geschäftsbeziehungen zu den Kunden, wie vertraglich vereinbart, fortgeführt werden.

Sämtliche von der Hamburg Commercial Bank AG begebenen Emissionen (ohne Eigenkapital/Eigenmittelcharakter; insbes. gemäß Randnr. 41, 44 der Mitteilung der EU-Kommission 2013/C 216/01 vom 30. Juli 2013 („Bankenmitteilung“)) sind von dieser freiwilligen Institutssicherung des Sicherungssystems der Sparkassen-Finanzgruppe (§ 39 Abs. 1 Rahmensatzung) erfasst.

2. Gesetzliche Einlagensicherung
Sollte die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht den Entschädigungsfall nach Maßgabe des EinSiG feststellen (zum Beispiel, wenn die freiwillige Institutssicherung nicht zum Erhalt des Kreditinstitutes geführt hat), hat der Kunde gegen das Sicherungssystem einen Anspruch auf Erstattung seiner Einlagen bis zu 100.000 Euro. Diese Entschädigung muss innerhalb von sieben Arbeitstagen erfolgen.

Mehr Informationen dazu finden Sie unter www.dsgv.de/sicherungssystem.

Sonstige Risiken wie ein Kurs- oder Währungsrisiko bestehen jeweils nicht.

Länderrating
AAA (S&P; Stand: 26.10.2018) - Deutschland ist mit dem ZINSPILOT-Ratingindex: 1 eingestuft
Anlagestarttermine
1. und 15. eines Monats oder der jeweils nächste Bankarbeitstag.
Dec 14 2017 23:59 to Dec 27 2017 23:59 Nächster Anlagestart ist am 28.12.2017
Dec 27 2017 23:59 to Jan 01 2018 23:59 Nächster Anlagestart ist am 02.01.2018
Jan 01 2018 23:59 to Jan 14 2018 23:59 Nächster Anlagestart ist am 15.01.2018
Jan 14 2018 23:59 to Jan 31 2018 23:59 Nächster Anlagestart ist am 01.02.2018
Jan 31 2018 23:59 to Feb 14 2018 23:59 Nächster Anlagestart ist am 15.02.2018
Feb 14 2018 23:59 to Feb 28 2018 23:59 Nächster Anlagestart ist am 01.03.2018
Feb 28 2018 23:59 to Mar 14 2018 23:59 Nächster Anlagestart ist am 15.03.2018
Mar 14 2018 23:59 to Apr 01 2018 23:59 Nächster Anlagestart ist am 03.04.2018
Apr 01 2018 23:59 to Apr 15 2018 23:59 Nächster Anlagestart ist am 16.04.2018
Apr 15 2018 23:59 to May 01 2018 23:59 Nächster Anlagestart ist am 02.05.2018
May 01 2018 23:59 to May 14 2018 23:59 Nächster Anlagestart ist am 15.05.2018
May 14 2018 23:59 to May 31 2018 23:59 Nächster Anlagestart ist am 01.06.2018
May 31 2018 23:59 to June 14 2018 23:59 Nächster Anlagestart ist am 15.06.2018
June 14 2018 23:59 to July 01 2018 23:59 Nächster Anlagestart ist am 02.07.2018
July 01 2018 23:59 to July 15 2018 23:59 Nächster Anlagestart ist am 16.07.2018
July 15 2018 23:59 to July 31 2018 23:59 Nächster Anlagestart ist am 01.08.2018
July 31 2018 23:59 to Aug 15 2018 23:59 Nächster Anlagestart ist am 16.08.2017
Aug 15 2018 23:59 to Sep 02 2018 23:59 Nächster Anlagestart ist am 03.09.2018
Sep 02 2018 23:59 to Sep 16 2018 23:59 Nächster Anlagestart ist am 17.09.2018
Sep 16 2018 23:59 to Sep 30 2018 23:59 Nächster Anlagestart ist am 01.10.2018
Sep 30 2018 23:59 to Oct 14 2018 23:59 Nächster Anlagestart ist am 15.10.2018
Oct 14 2018 23:59 to Oct 31 2018 23:59 Nächster Anlagestart ist am 01.11.2018
Oct 31 2018 23:59 to Nov 14 2018 23:59 Nächster Anlagestart ist am 15.11.2018
Nov 14 2018 23:59 to Nov 30 2018 23:59 Nächster Anlagestart ist am 03.12.2018
Nov 30 2018 23:59 to Dec 16 2018 23:59 Nächster Anlagestart ist am 17.12.2018
Dec 16 2018 23:59 to Jan 01 2019 23:59 Nächster Anlagestart ist am 02.01.2019
Jan 01 2019 23:59 to Jan 14 2019 23:59 Nächster Anlagestart ist am 15.01.2019
Jan 14 2019 23:59 to Jan 31 2019 23:59 Nächster Anlagestart ist am 01.02.2019
Jan 31 2019 23:59 to Feb 14 2019 23:59 Nächster Anlagestart ist am 15.02.2019
Feb 14 2019 23:59 to Feb 28 2019 23:59 Nächster Anlagestart ist am 01.03.2019
Feb 28 2019 23:59 to Mar 14 2019 23:59 Nächster Anlagestart ist am 15.03.2019
Mar 14 2019 23:59 to Mar 31 2019 23:59 Nächster Anlagestart ist am 01.04.2019
Mar 31 2019 23:59 to Apr 14 2019 23:59 Nächster Anlagestart ist am 15.04.2019
Apr 14 2019 23:59 to May 01 2019 23:59 Nächster Anlagestart ist am 02.05.2019
May 01 2019 23:59 to May 14 2019 23:59 Nächster Anlagestart ist am 15.05.2019
May 14 2019 23:59 to June 02 2019 23:59 Nächster Anlagestart ist am 03.06.2019
June 02 2019 23:59 to June 16 2019 23:59 Nächster Anlagestart ist am 17.06.2019
June 16 2019 23:59 to June 30 2019 23:59 Nächster Anlagestart ist am 01.07.2019
June 30 2019 23:59 to July 14 2019 23:59 Nächster Anlagestart ist am 15.07.2019
July 14 2019 23:59 to July 31 2019 23:59 Nächster Anlagestart ist am 01.08.2019
July 31 2019 23:59 to Aug 15 2019 23:59 Nächster Anlagestart ist am 16.08.2019
Aug 15 2019 23:59 to Sep 01 2019 23:59 Nächster Anlagestart ist am 02.09.2019
Sep 01 2019 23:59 to Sep 15 2019 23:59 Nächster Anlagestart ist am 16.09.2019
Sep 15 2019 23:59 to Sep 30 2019 23:59 Nächster Anlagestart ist am 01.10.2019
Sep 30 2019 23:59 to Oct 14 2019 23:59 Nächster Anlagestart ist am 15.10.2019
Oct 14 2019 23:59 to Nov 03 2019 23:59 Nächster Anlagestart ist am 04.11.2019
Nov 03 2019 23:59 to Nov 14 2019 23:59 Nächster Anlagestart ist am 15.11.2019
Nov 14 2019 23:59 to Dec 01 2019 23:59 Nächster Anlagestart ist am 02.12.2019
Einzahlungsstichtag
Bis 14:00 Uhr zwei Bankarbeitstage vor dem gewählten Anlagestarttermin
Zinsbuchung
Die Zinsberechnung und Zinszahlung erfolgt jeweils zum 1. und 15. eines Monats. Ist der 1. oder 15. Tag eines Monats kein Bankarbeitstag, erfolgen Zinsberechnung und Zinszahlung am darauffolgenden Bankarbeitstag. Zinszahlungen werden dem Konto gutgeschrieben, welches im Rahmen der Nutzungs- und Treuhandvereinbarung vom Anleger mit der ZINSPILOT-Partnerbank festgelegt wurde.
Anlagewährung
EUR
Maximalanlage
100.000 EUR
Besteuerung

Die Hamburg Commercial Bank AG führt weder Kapitalertragsteuer noch den Solidaritätszuschlag ab. Zinserträge werden von der Hamburg Commercial Bank AG brutto an die ZINSPILOT-Partnerbank ausgezahlt. Die ZINSPILOT-Partnerbank  ist zum Einbehalt von Kapitalertragsteuer, Solidaritätszuschlag und ggf. Kirchensteuer verpflichtet.

Weitere Informationen zur Besteuerung und zum Einreichen von  Freistellungsaufträgen oder NV-Bescheinigungen entnehmen Sie bitte dem Steuerinformationsbereich. Zur individuellen Klärung steuerrechtlicher Fragen empfehlen wir die Hinzuziehung eines Steuerberaters oder einer anderen gemäß § 2 StBerG befähigten Person.

Anlagevoraussetzung

Für die Anlage ist das einmalige Einreichen der deutschen Steueridentifikationsnummer des Anlegers durch den ZINSPILOT-Anlegerservice bei der Hamburg Commercial Bank AG zwingend erforderlich. Bei Aufforderung durch ZINSPILOT ist die Steueridentifikationsnummer durch den Anleger einzureichen.

Die Hamburg Commercial Bank ist eine private Geschäftsbank, die konsequent aus Sicht ihrer meist mittelgroßen Unternehmenskunden denkt. Ihre Spezialisten sind erfahren und pragmatisch, zugleich verbindlich und auf Augenhöhe. Dabei ist Aufmerksamkeit in der Beziehung zum Kunden für die Bank ein hoher Wert an sich und ihre Kunden erhalten effiziente Lösungen für komplexe Herausforderungen. Die Wurzeln der Bank liegen im Norden, das Institut ist zudem präsent in den deutschen Metropolregionen und in ausgewählten Märkten Europas und in Asien.

Mit Erfahrung und Branchenkenntnis betreibt die Hamburg Commercial Bank ihr Firmenkundengeschäft, immer eng verbunden mit der Expertise aus dem fokussierten Kapitalmarktgeschäft. Bei gewerblichen Projektfinanzierungen in den Segmenten Immobilien, erneuerbare Energien und Infrastruktur gehört die Geschäftsbank zu den Marktführern. In der Schifffahrt konzentriert sich die Geschäftsbank auf starke Partner aus dem maritimen Sektor im In- und Ausland – dort sind wir in Athen und Singapur präsent. Maßgeschneiderte Finanzierungen für Unternehmen mittlerer Größe sowie eine hohe Strukturierungskompetenz inklusive Syndizierungen zeichnen die Bank ebenso aus wie Dienstleistungen für den Zahlungsverkehr und Produkte zur Risikoabsicherung. Kompetente Beratung in den Bereichen Corporate Finance runden das Angebot ab.

Die Hamburg Commercial Bank AG ist die erste privatisierte Landesbank (vormals HSH Nordbank AG) in Deutschland. Seit dem 28. November 2018 hat die Bank voneinander unabhängige Aktionäre: Cerberus Capital Management, L.P., J. C. Flowers & Co. LCC, GoldenTree Asset Management LP, Centaurus Capital LP von diesen initiierte Fonds und der BAWAG P.S.K. Zum 30. September 2018 verfügt die Hamburg Commercial Bank AG über eine Bilanzsumme von rund 61 Mrd €. und über ein bilanzielles Eigenkapital von rund 4,3 Mrd €. Die Ratingagentur S&P bewertet Deutschland - den Standort der Hamburg Commercial Bank - mit dem Länderrating AAA (Stand: 26.10.2018).

Die Hamburg Commercial Bank AG ist Mitgliedsinstitut der Sparkassen-Finanzgruppe.

Die Sparkassen-Finanzgruppe verfügt über ein institutsbezogenes Sicherungssystem. Das Sicherungssystem der Sparkassen-Finanzgruppe schützt Einlagen bei einer Sparkasse, einer Landesbank und Landesbausparkasse.

Ab dem Austritt der Hamburg Commercial Bank AG aus dem Deutschen Sparkassen- und Giroverband e.V. (DSGV) besteht die Mitgliedschaft im Sicherungssystem der Sparkassen-Finanzgruppe (SFG) für zwei weitere Jahre fort. Die freiwillige Institutssicherung der SFG bleibt für die Hamburg Commercial Bank AG für diesen Zeitraum im vollem Umfang bestehen. Ziel ist ein nahtloser Übergang vom Sicherungssystem der SFG zum Einlagensicherungsfonds des BdB. Die gesetzliche Einlagensicherung bleibt nach dem Übergang zum BdB in dem Sicherungsschutz und der Sicherungsgrenze unverändert.

1. Freiwillige Institutssicherung
Ziel des Sicherungssystems ist es, die angehörenden Institute zu schützen und bei diesen drohende oder bestehende wirtschaftliche Schwierigkeiten abzuwenden. Zu diesem Zweck kann die Sicherungseinrichtung z. B. neue Haftungsmittel zuführen, gegenüber Dritten Bürgschaften oder Garantien übernehmen oder sogar Ansprüche Dritter erfüllen. Diese Maßnahmen können auch miteinander kombiniert werden. So soll die Schieflage bei dem betreffenden Institut beseitigt und eine Abwicklung des Instituts nach dem SAG abgewendet werden.

Zur Prävention hat das Sicherungssystem eine Risikoüberwachung eingerichtet und organisatorisch verankert. Sie hilft, drohende wirtschaftliche Schwierigkeiten frühzeitig zu erkennen bzw. gar nicht erst aufkommen zu lassen und geeignete Gegenmaßnahmen einzuleiten. Auf diese Weise soll ein Entschädigungsfall (s. Punkt 2) vermieden und die Geschäftsbeziehungen zu den Kunden, wie vertraglich vereinbart, fortgeführt werden.

Sämtliche von der Hamburg Commercial Bank AG begebenen Emissionen (ohne Eigenkapital-/Eigenmittelcharakter2) sind von dieser freiwilligen Institutssicherung des Sicherungssystems der Sparkassen-Finanzgruppe (§ 39 Abs. 1 Rahmensatzung) erfasst.

2. Gesetzliche Einlagensicherung
Sollte die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht den Entschädigungsfall nach Maßgabe des EinSiG feststellen (zum Beispiel, wenn die freiwillige Institutssicherung nicht zum Erhalt des Kreditinstitutes geführt hat), hat der Kunde gegen das Sicherungssystem einen Anspruch auf Erstattung seiner Einlagen bis zu 100.000 Euro. Diese Entschädigung muss innerhalb von sieben Arbeitstagen erfolgen.

Mehr Informationen dazu finden Sie unter www.dsgv.de/sicherungssystem.

1 Gemäß § 94 Abs. 4 der Rahmensatzung
2 Insbes. gemäß Randnr. 41, 44 der Mitteilung der EU-Kommission 2013/C 216/01 vom 30. Juli 2013 („Bankenmitteilung“)

Weitere Antworten zum Festgeld der Hamburg Commercial Bank

Einzahlungen müssen spätestens zwei Bankarbeitstage bis 16:00 Uhr vor dem gewählten Anlagestarttermin eingegangen sein (Buchungseingang auf dem ZINSPILOT-Einzahlungskonto

Als ZINSPILOT-Kunde überweisen Sie Ihren gewünschten Anlagebetrag von Ihrem persönlichen Hausbankkonto auf Ihr bei der Hamburger Sutor Bank geführtes Einzahlungskonto. Die Hamburger Sutor Bank legt das Geld für Sie als Treuhänder bei der von Ihnen ausgewählten Anlagebank an. Über Ihr persönliches Konto bei der Sutor Bank können Sie alle ZINSPILOT Anlageangebote ohne weitere Kontoeröffnung nutzen.

Für Anlagen bei der HSH Nordbank AG müssen keine weiteren Dokumente nachgereicht werden. Bitte beachten Sie jedoch, dass die Hinterlegung Ihrer deutschen Steueridentifikationsnummer (TIN) in Ihrem Profil auf ZINSPILOT eine zwingende Voraussetzung für die Ausführung der Anlage ist.

 

Die HSH Nordbank AG ist Mitglied im als Einlagensicherung anerkannten institusbezogenem Sicherungssystem der Sparkassen-Finanzgruppe (SFG). Alle Mitgliedsinstitute des Sicherungssystems unterstützen sich gegenseitig, um eine drohende Insolvenz zu vermeiden. Sollte es dennoch zu Zahlungsschwierigkeiten kommen, sind Einlagen bei der HSH Nordbank AG bis 100.000 EUR (Anlagebetrag inkl. erworbener Zinsansprüche pro Kunde) gesetzlich abgesichert. Dies ergibt sich aus der EU-Richtlinie zur Einlagensicherung, welche auch in Deutschland Anwendung findet. Mit Ausscheiden der HSH Nordbank AG aus dem Deutschen Sparkassen- und Giroverband e.V. zum 28.11.2018 in Folge der erfolgreichen Privatisierung besteht die Mitgliedschaft im Sicherungssystem der SFG für drei weitere Jahre fort bis zum 31.12.2021. Die freiwillige Institutssicherung der SFG bleibt für die HSH Nordbank AG für diesen Zeitraum im vollem Umfang bestehen. Vorgesehen ist ein nahtloser Übergang der HSH Nordbank AG vom Sicherungssystem der SFG in das Einlagensicherungssystem der privaten Banken. Dieses setzt sich aus der Entschädigungseinrichtung deutscher Banken (EdB, gesetzliche Einlagensicherung) und dem freiwilligen Einlagensicherungsfonds (ESF) zusammen.

Die Aufnahme der HSH Nordbank AG

    in den EdB erfolgt zum 01.01.2022 auf Grundlage des EinSiG durch Zuweisung durch die BaFin;
    in den ESF zum 01.01.2022 setzt voraus, dass die Bank Ende 2021 die statuarischen Voraussetzungen für eine Mitwirkung am ESF erfüllt. Ist dies der Fall, wird die Bank wie alle anderen Banken am ESF grundsätzlich mit dem satzungsgemäßen maximalen Einlagensicherungsumfang pro Einleger (natürliche Personen und rechtsfähige Stiftungen) i.H.v. 15 % der Eigenmittel der Bank mitwirken. Bereits ab 01.01.2019 wird der Prüfungsverband deutscher Banken e.V. in der dreijährigen Übergangszeit die HSH Nordbank AG begleiten.

Die gesetzliche Einlagensicherung bleibt nach dem Übergang zum BdB hinsichtlich Sicherungsschutz und Sicherungsgrenze unverändert.

Durch dieses mit der Sparkassen-Finanzgruppe und dem Bundesverband deutscher Banken vereinbarte Vorgehen ist für die Einlagen in der HSH Nordbank AG auch weiterhin Kontinuität bei der Sicherheit gegeben.

 

r.

Für ZINSPILOT-Kunden ändert sich nichts. Die Umbenennung der HSH Nordbank AG in Hamburg Commercial Bank AG ist die Folge der erfolgreichen Privatisierung der ehemaligen Landesbank. Für Anlagen bei der HSH Nordbank AG bzw. der Hamburg Commercial Bank AG bleibt die gesetzliche Einlagensicherung in Höhe von 100.000 Euro pro Einleger auch weiterhin bestehen. Dies erfolgt bis zum 31.12.2021 durch das als Einlagensicherungssystem anerkannte institutsbezogene Sicherungssystem der Sparkassen-Finanzgruppe (SFG) und danach durch die zum Bundesverband deutscher Banken (BdB) gehörende Entschädigungseinrichtung deutscher Banken. Zusätzlich ist zum 01.01.2022 ein nahtloser Übergang vom Sicherungssystem der SFG in den freiwilligen Einlagensicherungsfonds des BdB vorgesehen.

In der Bundesrepublik Deutschland unterliegen Zinserträge eines in Deutschland unbeschränkt steuerpflichtigen Anlegers grundsätzlich der Kapitalertragsteuer (Abgeltungssteuer), dem Solidaritätszuschlag und ggf. der Kirchensteuer. Für sämtliche Kapitalerträge gilt der pauschale Abgeltungssteuersatz von 25%. Hinzu treten jeweils 5,5% Solidaritätszuschlag und, sofern Kirchensteuerpflicht besteht, die Kirchensteuer. In Bayern und Baden-Württemberg liegen die Hebesätze für die Kirchensteuer bei 8%, in allen übrigen Bundesländern bei 9%. 

Behandlung von Zinserträgen bis 31.12.2017
Deutsche Anlagebanken führen auf Zinserträge, die dem Anleger bis zum 31.12.2017 zugehen, die Kapitalertragsteuer und den Solidaritätszuschlag ab und zahlen Zinserträge netto an die ZINSPILOT-Partnerbank aus. Die Kirchensteuer wird im Rahmen dieses Abzugsverfahrens nicht erhoben, sondern durch das Finanzamt im Rahmen der Einkommensteuererklärung des einzelnen Anlegers festgesetzt.

Für das Jahr, in welchem Zinserträge für die Anlage angefallen sind, erhält der Anleger bis spätestens März des Folgejahres, letztmalig im März 2018, eine Zinsbescheinigung. Die Zinsbescheinigung wird von der ZINSPILOT-Partnerbank erstellt und enthält eine Aufstellung aller Zinserträge und ggf. abgeführter Steuern für das entsprechende Jahr. Diese kann vom Anleger im Rahmen einer Einkommensteuererklärung eingereicht werden. Die Zinsbescheinigung für das Jahr, in dem Zinsen angefallen sind, hinterlegt ZINSPILOT spätestens im März des Folgejahres im geschützten Bereich auf der ZINSPILOT-Website (ZINSPILOT-Anlagecockpit). Der Anleger wird per E-Mail benachrichtigt, sobald eine Zinsbescheinigung abrufbar ist.

Bitte beachten Sie, dass bis zum 31.12.2017 erzielte Zinseinkünfte im Rahmen der Steuerklärung zu deklarieren sind.

Behandlung von Zinserträgen ab 1.1.2018
Deutsche Anlagebanken zahlen Zinserträge ab dem 01.01.2018 ohne Abzug von Kapitalertragsteuer und Solidaritätszuschlag brutto an die ZINSPILOT-Partnerbank aus.

Die ZINSPILOT-Partnerbank ist zum Einbehalt von Kapitalertragsteuer, Solidaritätszuschlag und ggf. Kirchensteuer verpflichtet. Hierbei wird die ZINSPILOT-Partnerbank persönliche Umstände des Anlegers wie z.B. einen vorliegenden Freistellungsauftrag oder eine Nichtveranlagungsbescheinigung entsprechend berücksichtigen. Weitere Informationen zur Besteuerung und zum Einreichen von Freistellungsaufträgen oder NV-Bescheinigungen finden Sie unter Freistellungsauftrag / Nichtveranlagungsbescheinigung.

Anleger erhalten von der ZINSPILOT-Partnerbank nach Ablauf des jeweiligen Kalenderjahres eine entsprechende Steuerbescheinigung für die Erstellung der individuellen Steuererklärung. Grundsätzlich gelten Zinserträge nach dem Einbehalt von Kapitalertragsteuer, Solidaritätszuschlag und ggf. Kirchensteuer als abgegolten, d.h. es muss hierfür keine Steuererklärung erstellt werden. Eine Steuererklärungspflicht besteht jedoch, wenn der ZINSPILOT-Partnerbank das Kirchensteuermerkmal des Anlegers nicht vorliegt, jedoch eine Kirchensteuerpflicht besteht. Die Abgabe einer Steuererklärung ist z.B. empfehlenswert, sofern der persönliche Grenzsteuersatz unter 25% liegt, der persönliche Freibetrag noch nicht ausgeschöpft ist und kein Freistellungsaufrag vorliegt oder wenn verrechenbare Verluste nutzbar sind.

Allgemeines
Alle Angaben können sich durch Änderung in der Besteuerung ändern. Die Angaben basieren auf dem aktuellen Informationsstand. Sie sind unverbindlich und stellen keine steuerliche Beratung dar. Grundsätzlich richtet sich die Besteuerung nach den persönlichen Verhältnissen des Anlegers. Zur individuellen Klärung steuerrechtlicher Fragen sollte ein Steuerberater hinzugezogen werden.

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